Gesundheit
“Jugend & Sucht”: Suchtprävention des Landes
Insgesamt haben bereits 122 Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen den Lehrgang durchlaufen.
© Büro LR.in Prettner
Sucht betrifft alle Ebenen der Gesellschaft. Während neue synthetische Substanzen auf den Markt drängen, entwickeln sich auch bei legalen Suchtmitteln immer neue Formen, die insbesondere junge Menschen ansprechen. Um hier wirksam gegenzusteuern, braucht es aktuelles Wissen und geschulte Fachkräfte.
Kostenlose Fortbildungsreihe
„Die Suchtprävention Kärnten setzt daher nicht nur auf Programme für und mit jungen Menschen oder Betroffenen, sondern auch auf die Sensibilisierung und laufende Schulung von Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen”, betont Landesrätin Beate Prettner. Mit “Jugend & Sucht” gibt es seit 2014 eine kostenlose Fortbildungsreihe für Fachkräfte aus der Jugend- und Suchtarbeit. Das Ziel sei es, dass die Teilnehmenden das erworbene Theorie- und Praxiswissen in ihrer alltäglichen Arbeit direkt anwenden und so betroffene junge Menschen in ihrem jeweiligen Arbeitskontext noch besser unterstützen können.
Nächster Lehrgang in Planung
Prettner überreichte die Zertifikate an 25 frischgebackene Absolventen des Lehrgangs – Personen aus der mobilen Jugendarbeit, Jugendbetreuung, (Schul-)Sozialarbeit, der Careleaver-Anlaufstelle oder der klinischen Psychologie. Sie absolvierten sieben Module zu Themen wie Früherkennung und Intervention bei Suchtproblemen, Methoden der Präventionsarbeit oder der Gesprächsführung und lernten auch alle Unterstützungsangebote kennen, die es in Kärnten gibt. Das Team der Suchtprävention des Landes Kärnten konnte für die einzelnen Inhalte wieder hochkarätige Vortragende gewinnen und plant schon den nächsten Lehrgang „Jugend & Sucht“, der 2027 stattfinden soll. Insgesamt haben bereits 122 Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen den Lehrgang durchlaufen.

