Wiederwahl

Pet­schar bleibt Prä­si­dent der Milch­ver­ar­bei­ter

Helmut Petschar, Direktor und Geschäftsführer der „Kärntnermilch“, wurde als Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) wiedergewählt. Er fordert breite Unterstützung für die heimische Milchwirtschaft.

Helmut Petschar Helmut Petschar: „Die Ereignisse infolge der Pandemie haben gezeigt, wie wichtig eine gesicherte und nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln ist.

© Kärntnermilch

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„Die Ereig­nis­se infol­ge der Pan­de­mie haben gezeigt, wie wich­tig eine gesi­cher­te und nach­hal­ti­ge Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln ist. Es muss alles unter­nom­men wer­den, die­se nach­hal­ti­ge Ver­sor­gung mit essen­ti­el­len Gütern wie Lebens­mit­teln sicher­zu­stel­len“, sag­te Prä­si­dent Hel­mut Pet­schar bei der Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ei­ni­gung Österreichischer Milch­ver­ar­bei­ter (VÖM).

Die Dele­gier­ten wähl­ten Pet­schar, Direk­tor und Geschäfts­füh­rer der „Kärnt­ner­milch“ mit Sitz in Spit­tal, für eine wei­te­re Peri­ode zum Präsidenten. Die Ver­ei­ni­gung Österreichischer Milch­ver­ar­bei­ter fun­giert seit dem Jahr 1994 als Sprach­rohr der Milch­wirt­schaft.

Qua­li­tät und Nach­hal­tig­keit

Posi­ti­ve Signa­le nimmt Pet­schar vom Markt, sowohl im In- als auch im Aus­land, in Bezug auf Qua­li­tät und Nach­hal­tig­keit wahr: „Das ermu­tigt uns, die­se Stra­te­gie wei­ter aus­zu­bau­en.“ Er bemän­gelt jedoch, dass der Kon­su­ment man­gels einer ver­pflich­ten­den Her­kunfts­kenn­zeich­nung die Her­kunft und somit die unter­schied­li­chen Qualitätsstandards nicht erken­nen kann. „Damit wird der Bei­trag der Kon­su­men­ten für eine regio­na­le und kli­ma­be­wuss­te Ernährung erschwert“, bedau­ert Pet­schar, wes­halb er rasche Fort­schrit­te bei der Her­kunfts­kenn­zeich­nung ein­for­dert.

Euro­päi­sche Uni­on in der Pflicht

Die Ver­ei­ni­gung Österreichischer Milch­ver­ar­bei­ter nimmt auch die Euro­päi­sche Uni­on (EU) in die Pflicht. „Wir for­dern die Förderung einer nach­hal­ti­gen Pro­duk­ti­on in der EU. Es kann nicht sein, dass hei­mi­sche Pro­duk­ti­on und Wertschöpfung bedenk­li­chen Impor­ten geop­fert wer­den und nach den Erfah­run­gen der Coro­na-Kri­se die Ver­sor­gungs­si­cher­heit in der EU in meh­re­ren Berei­chen gefährdet wird“, begrün­det Pet­schar.

Bes­se­re Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen

Das inhalt­li­che Fazit der Gene­ral­ver­samm­lung: „Österreich ist ein Milch­land. Die Milch­wirt­schaft prägt das Gesicht unse­res Lan­des, beson­ders in den Berg- und benach­tei­lig­ten Gebie­ten, und sichert die Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln auf höchstem Qualitäts- und Nach­hal­tig­keits­ni­veau. Die­se Stärken sind wei­ter aus­zu­bau­en und dürfen nicht durch fal­sche Maß­nah­men gefährdet wer­den, wofür wir im natio­na­len Inter­es­se um Unterstützung und Schaf­fung der rich­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen ersu­chen“, fasst Pet­schar zusam­men.

20.10.2021 12:15
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Helmut Petschar Helmut Petschar: „Die Ereignisse infolge der Pandemie haben gezeigt, wie wichtig eine gesicherte und nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln ist.

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