Partnerschaft
„Flex“ sponsert Industrie-Roboter für die FH Kärnten
Die Fachhochschule (FH) Kärnten erhielt von „Flex“ Althofen einen Scara-Roboter für den hochschulischen Einsatz.
© Daniela Nais-Messner
Das Unternehmen „Flex“ aus Althofen und die Fachhochschule (FH) Kärnten entwickeln eine strategische Partnerschaft für Forschung und Lehre. Sie verstärken ihre Kooperationsmöglichkeiten im Studienbereich Engineering & IT, um der Hochschule den Zugang zu modernen industriellen Systemen zu ermöglichen und Studierende bereits während ihres Studiums auf die Arbeitswelt in der Industrie bestmöglich vorzubereiten.
Aufbau wie ein menschlicher Arm
Dazu sponserte Flex der FH Kärnten einen Industrie-Roboter. Der sogenannte Scara-Roboter gleicht dem Aufbau eines menschlichen Arms und übernimmt in der Industrie Bestückungsaufgaben. „Durch die hohe Steifigkeit und die geringe Anzahl an Freiheitsgraden im Vergleich mit Sechs-Achs-Roboterarmen verfügen Scara-Systeme über eine höhere Wiederholgenauigkeit und sind daher für das exakte Positionieren kleiner Bauteile bestens geeignet“, erklärt Lisa-Marie Faller, die eine Professur für Robotik an der FH Kärnten innehat, die leistungsstarke Automatisierungslösung.
Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis
Christian Menard, Studienbereichsleiter Engineering & IT an der FH Kärnten, freut sich über die Schenkung: „Eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschule bringt für beide Beteiligten Vorteile mit sich. Studierende und Forscher verknüpfen gemeinsam Wissenschaft mit Praxis.“ Im Rahmen der Forschung arbeiten Flex in Althofen und die FH Kärnten bereits an gemeinsamen Projektanträgen im Bereich Robotik und additive Fertigung. Karl-Heinz Größing, Manager der Abteilung Technologie bei Flex: „Das Sponsoring des Roboters an die FH Kärnten ist auch für Flex von hoher Bedeutung. Wir freuen uns, dass viele Absolventen der FH Kärnten bereits nach ihrem Studium eine Karriere in unserem Unternehmen starten. Um unseren Kunden, die sich beispielsweise für unsere Fertigungs- oder Logistiklösungen interessieren, maßgeschneiderte Angebote unterbreiten zu können, benötigen wir Mitarbeiter, die an innovativen Lösungen arbeiten und forschen.“
Praxisorientierte Ausbildung
© Daniela Nais-Messner