Emberger Alm
Schwerer Hängegleiter-Unfall auf der Emberger Alm
50-jähriger Wiener stürzte auf der Emberger Alm mit seinem Hängegleiter in steiles, felsdurchsetztes Waldgelände – Einsatzkräfte führten aufwendige Taubergung durch.
© Daniel Kattnig
50-jähriger Wiener stürzte in steilem Waldgelände ab
Am Sonntag, dem 24. Mai 2026, kam es im Bereich der Emberger Alm zu einem schweren Hängegleiter-Unfall. Ein 50-jähriger Mann aus Wien war vom dortigen Startplatz mit seinem Hängegleiter gestartet. Gegen 14.35 Uhrbeobachteten Zeugen, wie der Schirm des Fluggeräts plötzlich zusammenklappte. Kurz darauf stürzte der Pilot oberhalb eines steilen, felsdurchsetzten Waldgeländes ab.
Zeugen leisteten sofort Erste Hilfe
Die Zeugen setzten umgehend die Rettungskette in Gang und alarmierten die Einsatzkräfte. Anschließend eilten sie selbst zur Unfallstelle und sicherten den abgestürzten Mann, um einen weiteren Absturz im extrem steilen Gelände zu verhindern. Das Einsatzgebiet stellte die Rettungskräfte vor große Herausforderungen: Das Gelände war unwegsam, felsdurchsetzt und wies eine Steigung von rund 60 Grad auf.
Aufwendige Rettung unter schwierigsten Bedingungen
Die Bergrettung Oberes Drautal, die Feuerwehr Berg im Drautal sowie ein Alpinpolizist brachten den schwer verletzten Mann unter schwierigsten Bedingungen zu einer geeigneten Stelle. Dort konnte der Notarzthubschrauber Alpin Heli 6 der SHS-Flugrettung aus Zell am See eine Taubergung durchführen. Nach der Bergung wurde der Verunglückte zunächst zu einem Zwischenlandeplatz geflogen, wo er notärztlich versorgt wurde.
Schwer verletzt ins Klinikum Klagenfurt geflogen
Im Anschluss wurde der 50-Jährige mit schweren Verletzungen in das Klinikum Klagenfurt geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Oberes Drautal mit acht Mitgliedern, die Feuerwehr Berg im Drautal mit 20 Einsatzkräften, der Notarzthubschrauber Alpin Heli 6, der Polizeihubschrauber Libelle Lima der Flugeinsatzstelle Klagenfurt am Wörthersee sowie die Polizeistreife „Greifenburg 1“ der Alpinpolizei.