Nachhaltigkeit

Umwelt- und Natur­schutz müs­sen im All­tag ankom­men!

Bei der Konferenz standen unter anderem Luftqualität, Ressourcenschonung, Altlastensanierung, Abfallwirtschaft und betriebliche Umweltprogramme auf der Tagesordnung.

Umwelt- und Natur­schutz müs­sen im All­tag ankom­men!Landesrat Jürgen Czernohorsuky, Susanne Rosenkranz, Bundesminister Norbert Totschnig, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbucher, Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner Eisenstadt, Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger, Landesrat Rene Zumtobel und Landesrat Christian Gantner Bregenz (von links).

© Büro LRin Lagger-Pöllinger

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Rena­tu­rie­rung, Res­sour­cen­scho­nung und kla­re Anti-Atom-Hal­tung: Bei der Lan­des­na­tur­schutz- und Lan­des­um­welt­re­fe­ren­ten­kon­fe­renz in Steyr stan­den zen­tra­le Zukunfts­fra­gen für Öster­reichs Regio­nen im Mit­tel­punkt. Kärn­tens Lan­des­rä­tin Mari­ka Lag­ger-Pöl­lin­ger beton­te: „Es geht um intak­te Lebens­räu­me, sau­be­re Luft, weni­ger Abfall und Ver­ant­wor­tung gegen­über kom­men­den Gene­ra­tio­nen.“ Nicht alle Beschlüs­se konn­ten ein­stim­mig gefasst wer­den. Für Lag­ger-Pöl­lin­ger ist ent­schei­dend, dass poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen dort wir­ken, wo die Men­schen leben.

Wich­ti­ger Kon­sens erzielt

Ein zen­tra­ler Schwer­punkt der Kon­fe­renz war die Rena­tu­rie­rung. Dabei wur­de ein wich­ti­ger Kon­sens erzielt, um die Mit­tel für den wei­te­ren Pro­zess sicher­zu­stel­len. Es geht dabei nicht um Natur­schutz auf dem Papier, son­dern um kon­kre­te Pro­jek­te, ver­läss­li­che Finan­zie­rung und Pro­gram­me wie den Bio­di­ver­si­täts­fonds und LIFE. „Rena­tu­rie­rung kann nur gelin­gen, wenn kla­re Rah­men­be­din­gun­gen, aus­rei­chen­de Mit­tel und die Men­schen vor Ort zusam­men­spie­len.“

“Kein Gegen­satz zu Ent­wick­lung”

Bei der Kon­fe­renz stan­den unter ande­rem Luft­qua­li­tät, Res­sour­cen­scho­nung, Alt­las­ten­sa­nie­rung, PFAS-Belas­tun­gen, Abfall­wirt­schaft und betrieb­li­che Umwelt­pro­gram­me auf der Tages­ord­nung. „Guter Umwelt­schutz braucht kla­re Regeln und Lösun­gen, die in der Pra­xis funk­tio­nie­ren“, sagt Lag­ger-Pöl­lin­ger. Kärn­ten bekräf­tig­te in Steyr auch sei­ne Anti-Atom-Hal­tung: Atom­kraft sei kei­ne Zukunfts­tech­no­lo­gie. Alte Reak­to­ren, offe­ne Sicher­heits­fra­gen und unge­lös­te End­la­ger­pro­ble­me blei­ben ein Risi­ko. „Guter Umwelt- und Natur­schutz ist kein Gegen­satz zu Ent­wick­lung. Er spart Res­sour­cen, stärkt regio­na­le Kreis­läu­fe und macht unser Land wider­stands­fä­hi­ger gegen­über der Kli­ma­ver­än­de­rung. Kärn­ten wird sich wei­ter dafür ein­set­zen, dass Ent­schei­dun­gen nach­voll­zieh­bar, wirk­sam und nah an den Men­schen blei­ben“, betont die Lan­des­rä­tin.

30.05.2026 13:00
Anzeige
Umwelt- und Natur­schutz müs­sen im All­tag ankom­men!Landesrat Jürgen Czernohorsuky, Susanne Rosenkranz, Bundesminister Norbert Totschnig, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbucher, Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner Eisenstadt, Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger, Landesrat Rene Zumtobel und Landesrat Christian Gantner Bregenz (von links).

© Büro LRin Lagger-Pöllinger