Tötungsdelikt in Klagenfurt
Geständnis nach Leichenfund abgelegt
Nach dem Fund eines toten Mannes in Klagenfurt steht nun fest: Der 64-Jährige ist durch Fremdverschulden gestorben. Ein 44-jähriger Kärntner hat gestanden, ihn mit einem Hammer erschlagen zu haben.
© KLiCK Kärnten
Fund im Wohnhaus
Todesursache festgestellt
Bei dem Toten handelt es sich um den 64-jährigen Hausbesitzer. Der Mann war Pensionist und ist in jenem Haus gefunden worden, in dem er auch gelebt hat. Als Todesursache ist ein offenes Schädel-Hirn-Trauma festgestellt worden.
Brieftasche im Auto gefunden
Der Mann, der die Leiche gefunden und die Polizei alarmiert hat, ist im Zuge der Ermittlungen befragt worden. Bei der Überprüfung haben die Ermittler die Brieftasche des Opfers in seinem Auto gefunden. Daraufhin ist der 44-jährige Kärntner am Mittwoch gegen 16:30 Uhr vorläufig festgenommen worden.
Geständnis abgelegt
Der 44-Jährige ist bis in die Nacht einvernommen worden und hat dabei ein Geständnis abgelegt. Er hat zugegeben, den 64-Jährigen mit einem Hammer erschlagen zu haben. Der Mann ist gelernter Kfz-Lackierer, derzeit ohne Beschäftigung und kriminalpolizeilich bisher nicht bekannt gewesen.
Streit über Finanzen eskaliert
Opfer und mutmaßlicher Täter haben ein langes freundschaftliches Verhältnis gehabt, das auch aus dem familiären Umfeld heraus entstanden ist. Zusätzlich hat es zwischen den beiden auch geschäftliche Berührungspunkte gegeben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist es wegen unterschiedlicher Auffassungen über finanzielle Angelegenheiten zu einem Streit gekommen. Dieser Streit ist eskaliert, danach soll der 44-Jährige mehrfach mit einem Hammer auf den 64-Jährigen eingeschlagen haben.
Mögliches Tatwerkzeug gefunden
Im Fahrzeug des 44-Jährigen haben die Ermittler zwei Hämmer gefunden. Ob es sich dabei um das Tatwerkzeug handelt, muss noch die Spurensicherung klären. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.