Villach
Modernste Anlage der „Sto“-Gruppe in Betrieb
Am Gelände der Firma „Sto“ wurde am Freitag die modernste Trockenproduktionsanlage feierlich in Betrieb genommen.
© LPD Kärnten/Oskar Höher
Die modernste Anlage der „Sto“-Gruppe weltweit steht nun in Villach. In einem Jahr Bauzeit wurden zehn Millionen Euro auf 10.000 Quadratmetern investiert. Die Trockenproduktion für Südosteuropa wurde von der deutschen Zentrale nach Villach verlagert. In der Trockenproduktionsanlage entstehen pulverförmige Klebe- und Armierungsmörtel, die nach Südeuropa exportiert werden.
Eröffnung eingebettet in Emotion
Landeshauptmann Peter Kaiser war bei der feierlichen Inbetriebnahme am vergangenen Freitag anwesend: „Die heutige Eröffnung ist eingebettet in Emotion, wenn über Nachhaltigkeitsstrategien in einem Industriebetrieb gesprochen wird, von einem grünen Industrieland Kärnten geredet wird, wenn Villach ein neues Firmenzentrum für den südeuropäischen Markt wird und wenn vor allem die enkelverantwortungsvolle Firmenphilosophie und ihre Umsetzung in der Produktion sichtbar werden!“
Für mehr Nachhaltigkeit
Mit dieser Investition setzt das Unternehmen „Sto“ auch vermehrt auf Nachhaltigkeit: Die Wertschöpfung bleibt in der Region, weil die Rohstoffe zum Großteil aus der Region kommen. Dies bedeutet kürzere Transportwege. Weitere Parameter für das nachhaltige Agieren der „Sto“-Gruppe sind hochmoderne Techniken, die für Energieeffizienz sorgen, staubfreies Arbeiten ermöglichen und eine schnelle Verladung der Produkte sicherstellen. Durch diese neuen Prozesse werden 2.800 LKW-Ladungen jährlich eingespart. Der Wertschöpfungsimpuls wird von den Vorständen Rainer Hüttenberger und Jan Nissen zehn Millionen jährlich beziffert. Von der Regionalität versprechen sich die Vorstände zudem eine Krisenunabhängigkeit, weil Lieferengpässe dadurch vermieden werden können. Weiters sorgt eine Photovoltaik-Anlage im Ausmaß von tausend Quadratmetern für Eigenstromversorgung im Ausmaß von 50 Einfamilienhäusern pro Jahr.
© LPD Kärnten/Oskar Höher
