LH-Konferenz
Länder stellen sich hinter Kärntner Vorstoß für Bezirksgerichte
Alle fünf Kärntner Anträge bei der LH-Konferenz in Innsbruck einstimmig beschlossen – besonderer Fokus liegt auf dem Erhalt bürgernaher Bezirksgerichte in den Regionen.
© Foto: Land Tirol/Sedlak
Einstimmige Beschlüsse bei LH-Konferenz in Innsbruck
Bei der Landeshauptleutekonferenz in Innsbruck haben die Länder alle fünf von Kärnten eingebrachten Anträge einstimmig beschlossen. Im Fokus standen die nachhaltige Finanzierung des Rettungswesens, eine bürgernahe Justizversorgung, starke Gemeinden, die Absicherung des Ehrenamts sowie der Erhalt regionaler Bezirksgerichte.
Bezirksgerichte als Sicherheit vor Ort
Besondere Unterstützung erhielt der kurzfristig eingebrachte Kärntner Antrag zur „Wahrung eines flächendeckenden und bürgernahen Zugangs zur Justiz“. Hintergrund sind Medienberichte über mögliche Schließungen oder Zusammenlegungen von Bezirksgerichten, die in den Regionen für Verunsicherung sorgen.
„Gerade im ländlichen Raum sind Bezirksgerichte wichtige Anlaufstellen. Sie sichern kurze Wege, stärken das Vertrauen in den Rechtsstaat und sind Teil einer funktionierenden regionalen Infrastruktur“, betont Fellner.
Signal für Gemeinden und Ehrenamt
Neben der Justizversorgung wurde auch Kärntens Antrag zur Stabilisierung der Gemeindefinanzen einstimmig angenommen. Damit setzen die Länder ein gemeinsames Zeichen für starke Gemeinden als Basis der öffentlichen Versorgung.
Auch das Ehrenamt stand im Mittelpunkt: Der beschlossene Antrag unterstreicht die Bedeutung freiwilligen Engagements für Zusammenhalt, Versorgungssicherheit und das tägliche Leben in den Regionen.
