Mobilität
Ruf:Mi: Erfolgsmodell für Mobilität am Land
Flexibel, digital und regional vernetzt: Ruf:Mi bringt Menschen in sechs Gemeinden Mittelkärntens zuverlässig ans Ziel und zählt bereits über 3.500 Buchungen pro Monat.
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330 Haltepunkte, sechs Gemeinden und mehr als 3.500 Buchungen pro Monat: Der Rufbus Mittelkärnten zeigt, wie moderner öffentlicher Verkehr in ländlichen Regionen funktionieren kann.
Wer in Friesach, Kappel am Krappfeld oder Althofen unterwegs ist, sieht sie regelmäßig: die Ruf von Hofstätter Reisen. Was wie klassischer Regionalbusverkehr wirkt, ist ein flexibles Mikro-ÖV-System. Fahrgäste buchen ihre Fahrt per App, Website oder Telefon, im Hintergrund bündelt eine Software die Anfragen und plant die beste Route.
Starke Partnerschaft in der Region
Betrieben wird Ruf in Zusammenarbeit von Kärnten Bus, Hofstätter Reisen und Anexia. Kärnten Bus verantwortet das Gesamtkonzept, Hofstätter Reisen bringt die Fahrzeuge auf die Straße. Mehr als fünf Ruf sind laufend im Einsatz.
„Die Buchungslage ist sehr gut und nimmt auch online stetig zu“, sagt Thomas Hofstätter, Geschäftsführer von Hofstätter Reisen. Auch Kärnten-Bus-Geschäftsführer Mag. Martin Bacher zeigt sich zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen Verkehrsunternehmen, Betreiber und Softwarepartner.
Digitale Lösung aus Kärnten
Die technische Basis liefert Anexia mit der Mobilitätsplattform maas.maker. Sie verarbeitet Fahrtwünsche in Echtzeit, berechnet optimale Routen und bestätigt Buchungen innerhalb weniger Sekunden. Die Daten werden auf österreichischen Servern und DSGVO-konform verarbeitet.
Ruf ist in Althofen, Guttaring, Kappel am Krappfeld, Micheldorf, Mölbling und Friesach verfügbar. Gebucht werden kann mindestens 60 Minuten vor Abfahrt. Der Dienst fährt 365 Tage im Jahr und ist für viele Menschen ohne eigenes Auto längst ein wichtiger Teil des Alltags geworden.
