13 Personen aus Zügen evakuiert
Lkw riss 800 Meter Oberleitung ab
Ein Lkw hat im Lavanttal rund 800 Meter Oberleitung der ÖBB-Lavanttalbahn zu Boden gerissen. 13 Personen mussten aus zwei Zügen evakuiert werden.
© Feuerwehr Maria Rojach
Oberleitung auf 800 Metern beschädigt
Ein 44-jähriger Mann aus dem Bezirk Wolfsberg ist am Mittwoch gegen 9:30 Uhr mit einem Lkw samt Kranaufbau auf der L144 von Mettersdorf in Richtung Messensach unterwegs gewesen. Im Bereich eines Bahnübergangs dürfte der nicht eingefahrene Kran bei der Oberleitung hängen geblieben sein und diese auf rund 800 Metern zu Boden gerissen haben.
Lkw nach Kurzschluss gestoppt
Vermutlich durch einen Kurzschluss sind die Elektronik und der Motor des Lkw ausgefallen. Der Lenker hat das Fahrzeug rund 50 Meter nach dem Bahnübergang anhalten und unverletzt verlassen können. Am Lkw dürfte Totalschaden entstanden sein.
13 Personen aus Zügen evakuiert
Durch die beschädigte Oberleitung haben zwei Personenzüge anhalten müssen. Die Feuerwehr hat insgesamt 13 Personen aus den Zügen evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Straße und Bahnstrecke gesperrt
Die L144 ist im Bereich der Bahnübersetzung für den gesamten Verkehr gesperrt worden und bleibt bis zum Abschluss der Instandsetzungsarbeiten gesperrt. Die Straßenmeisterei Lavamünd hat eine örtliche Umleitung eingerichtet.
Schienenersatzverkehr eingerichtet
Der Bahnverkehr zwischen Wolfsberg und St. Paul im Lavanttal ist voraussichtlich bis 2. Juli unterbrochen. Die ÖBB hat einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Schadenshöhe an der Oberleitung ist derzeit noch nicht bekannt.
Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz sind die Polizeiinspektionen St. Andrä und Wolfsberg, die Feuerwehren Jakling, St. Andrä, Kollnitz und Maria Rojach sowie die Straßenmeisterei Lavamünd gestanden.