Villach
Grünes Eck erinnert an Maria Gornik
Am Bahnhofplatz in Villach ist das neue Grüne Eck offiziell Maria Gornik gewidmet worden. Die Gedenktafel erinnert an eine Drautochter, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet worden ist.
© Stadt Villach/Karin Wernig
Tafel am Bahnhofplatz enthüllt
Am Bahnhofplatz in Villach ist das neue Grüne Eck offiziell Maria Gornik gewidmet worden. Sie ist eine der sogenannten Drautöchter gewesen und ist während der NS-Zeit verfolgt und ermordet worden.
Bewegender Moment bei Einweihung
Die erste Gedenktafel hat Helga Emperger enthüllt. Die 97-Jährige ist die Tochter der Widerstandskämpferin Maria Peskoller und hat sich vor der Tafel verneigt. Dieser Moment hat gezeigt, worum es hier geht: Erinnern, sichtbar machen und nicht vergessen.
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Weitere Frauen sichtbar gemacht
Neben Maria Gornik sind auch Gisela Tschofenig, Josefine Kofler und Mathilde Pachernik mit Grünen Ecken gewürdigt worden. Auch sie haben sich gegen das NS-Regime gestellt und sind Opfer von Rassismus und Gewalt geworden.
Villach will wachsam bleiben
Die Stadt Villach hat mit der Widmung ein Zeichen für Geschichtsaufarbeitung gesetzt. Bürgermeister Günther Albel hat betont, dass Villach spät mit dieser Aufarbeitung begonnen hat, jetzt aber nicht mehr aufhören und weiter wachsam bleiben möchte.
Geschichten sollen sichtbar bleiben
Mit den Gedenktafeln sollen die Geschichten der Opfer im öffentlichen Raum sichtbar bleiben. Besonders die Geschichte von Frauen, die Widerstand geleistet haben, hat dadurch mehr Platz in Villach bekommen.
