Koschuta
Bergrettung holt erschöpfte Wanderer aus steilem Gelände
Zwei Wanderer sind bei Dunkelheit vom markierten Weg abgekommen und in steiles Gelände geraten. Die Bergrettung hat sie unterkühlt, aber unverletzt auf rund 1.800 Metern gefunden.
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Bei Dunkelheit vom Weg abgekommen
Eine 39-jährige Frau und ein 49-jähriger Mann sind vom Koschutahaus in Richtung Potoksattel gewandert. Als es dunkel geworden ist und beide völlig erschöpft gewesen sind, haben sie gegen 21.30 Uhr einen Notruf abgesetzt. Zuvor sind sie vom markierten Weg abgekommen und in steiles Gelände geraten.
Auf 1.800 Metern gefunden
Zehn Einsatzkräfte der Bergrettung Ferlach und ein Alpinpolizist sind zu den Wanderern aufgestiegen. Gegen Mitternacht haben sie die beiden auf rund 1.800 Metern Seehöhe gefunden. Die Frau und der Mann sind unterkühlt, aber zum Glück unverletzt geblieben.
Rückweg hat mehrere Stunden gedauert
Nach der Erstversorgung haben die Einsatzkräfte beide gesichert zurück zum Koschutahaus begleitet. Dort ist die Gruppe gegen 3.30 Uhr angekommen. Anschließend haben die Wanderer selbstständig die Heimreise angetreten.
Länge der Tour unterschätzt
Beide haben passende Ausrüstung für die Wanderung mitgeführt. Nach eigenen Angaben haben sie jedoch die Länge der Tour und die zusätzliche körperliche Belastung durch die hohen Temperaturen unterschätzt.