Gesundheit

Radio­lo­gie-Kün­di­gun­gen: Run­der Tisch sucht Lösung

Nach den Kündigungen in der Interventionellen Radiologie setzt Gesundheitsreferentin Beate Prettner auf direkte Gespräche – die Versorgung am Klinikum Klagenfurt soll weiterhin gesichert bleiben.

Radio­lo­gie-Kün­di­gun­gen: Run­der Tisch sucht LösungGesundheitslandesrätin Beate Prettner setzt nach den Kündigungen in der Interventionellen Radiologie am Klinikum Klagenfurt auf Gespräche mit allen Beteiligten. Die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung sei weiterhin gewährleistet.

© Büro LHStv. Beate Prettner

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Nach den Kün­di­gun­gen des gesam­ten Ärz­te­teams der Inter­ven­tio­nel­len Radio­lo­gie am Kli­ni­kum Kla­gen­furt hat Gesund­heits­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner alle Betei­lig­ten an einen Tisch geholt. Die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung sei trotz der ange­spann­ten Per­so­nal­si­tua­ti­on wei­ter­hin gesi­chert.

KLAGENFURT. Die Kün­di­gung des Lei­ters der Inter­ven­tio­nel­len Radio­lo­gie am Kli­ni­kum Kla­gen­furt, Luca De Pao­li, und in wei­te­rer Fol­ge jene der drei wei­te­ren Ärz­te des Teams sor­gen für Dis­kus­sio­nen. Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner lud des­halb Ver­tre­ter der KABEG, des KABEG-Auf­sichts­ra­tes, der Ärz­te­kam­mer und des Betriebs­ra­tes zu einem Run­den Tisch. De Pao­li selbst war ein­ge­la­den, konn­te jedoch nicht teil­neh­men.

Gesprä­che statt Medi­en

„Ich hal­te nichts davon, uns gegen­sei­tig Bot­schaf­ten über die Medi­en aus­zu­rich­ten“, erklär­te Prett­ner. Ent­schei­dend sei, alle Sei­ten anzu­hö­ren und gemein­sam trag­fä­hi­ge Lösun­gen zu fin­den. Im Mit­tel­punkt müss­ten die Ver­sor­gung der Pati­en­ten sowie eine lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve für die inter­ven­tio­nel­le Radio­lo­gie ste­hen.

Sei­tens der KABEG wur­de ein Fünf-Punk­te-For­de­rungs­pa­pier des Ärz­te­teams prä­sen­tiert. Laut Arbeit­ge­ber konn­ten sämt­li­che dar­in ent­hal­te­nen For­de­run­gen erfüllt wer­den. Dazu zäh­len unter ande­rem ein soge­nann­tes Zero-Gra­vi­ty-Sys­tem als Alter­na­ti­ve zu schwe­ren Blei­schür­zen, Mög­lich­kei­ten zum Tele­wor­king wäh­rend der Ruf­be­reit­schaft, Rege­lun­gen zu Ruhe­zei­ten sowie Ver­bes­se­run­gen bei der Park­platz­si­tua­ti­on.

Grün­de wei­ter offen

Wei­te­re kon­kre­te Grün­de für die Kün­di­gun­gen konn­ten beim Run­den Tisch laut Land Kärn­ten nicht benannt wer­den. Das KABEG-Manage­ment will des­halb mög­lichst rasch direk­te Gesprä­che mit den betrof­fe­nen Ärz­ten füh­ren. Ärz­te­kam­mer und Betriebs­rat sol­len dar­an eben­falls teil­neh­men.

Ver­sor­gung bleibt gesi­chert

Trotz der Kün­di­gun­gen bestehe der­zeit kei­ne unmit­tel­ba­re Gefahr für die Ver­sor­gung, betont der stell­ver­tre­ten­de medi­zi­ni­sche Direk­tor des Kli­ni­kums. Auf­grund bestehen­der Kün­di­gungs­fris­ten müss­ten die ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen wei­ter­hin erfüllt wer­den.

Zusätz­lich gebe es Signa­le aus benach­bar­ten Bun­des­län­dern, im Bedarfs­fall Unter­stüt­zung zu leis­ten. Gleich­zei­tig lau­fen laut KABEG bereits Gesprä­che mit mög­li­chen Bewer­bern für die Inter­ven­tio­nel­le Radio­lo­gie noch im August.

Prett­ner sieht das Ziel dar­in, das Fach lang­fris­tig zu erhal­ten und wei­ter aus­zu­bau­en: „Gera­de bei einem sen­si­blen The­ma wie der Gesund­heits­ver­sor­gung braucht es das per­sön­li­che Gespräch und kei­ne wei­te­re Eska­la­ti­on über die Öffent­lich­keit.“

07.08.2026 09:00
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Radio­lo­gie-Kün­di­gun­gen: Run­der Tisch sucht LösungGesundheitslandesrätin Beate Prettner setzt nach den Kündigungen in der Interventionellen Radiologie am Klinikum Klagenfurt auf Gespräche mit allen Beteiligten. Die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung sei weiterhin gewährleistet.

© Büro LHStv. Beate Prettner