Friaul
Waldbrände breiten sich weiter aus
Die Brände bei Tolmezzo weisen eine sehr große Rauchentwicklung auf und weiten sich weiter aus. Auch mussten dort bereits Ortschaften evakuiert werden. Die Brände sind auch auf Satellitenbildern sichtbar.
Seit Tagen wüten Waldbrände bei Tolmezzo und Illegio sowie in Chiusaforte und Malborghetto. „Leider bekommen wir von unseren Friulanischen Kollegen gemeldet, dass sich die Brände weiter ausbreiten. Auf Grund des Südwindes ist die vor Ort starke Rauchentwicklung auch in Kärnten zu merken. Noch ist kein nachhaltiger Regen in Sicht, der die Lage entschärfen könnte. Die Luftgüte wird dauernd überwacht und es sind in Kärnten keine Maßnahmen nötig. Aufrecht bleibt die grenzüberschreitende Katastrophenhilfe“, sagte Landeshauptmann Daniel Fellner nach den jüngsten Updates (Stand 16. August 2026) mit Friaul.
Brände sind auf Satellitenbildern sichtbar
Daher werden auch morgen (17. August 2026) italienische Löschflugzeuge von 8 bis 13 Uhr am Weissensee Wasser entnehmen. Wie lange die Wasserentnahmen weitergeführt werden, ist noch ungewiss. In der Nacht auf Sonntag gingen bei der Landeswarn- und alarmzentrale Notrufe der Kärntner Bevölkerung ein, weil die Menschen Rauchgeruch wahrgenommen haben. „Unser Bereitschaftsdienst hat in der Nacht Kontakt mit den Behörden in Friaul aufgenommen. Ein Waldbrand befindet sich bei Malborghetto, also mit der geringsten Entfernung zur Österreichischen Grenze. Die Brände bei Tolmezzo weisen eine sehr große Rauchentwicklung auf und weiten sich weiter aus”, informiert Fellner weiter. Auch mussten dort bereits Ortschaften evakuiert werden. Die Brände sind auch auf Satellitenbildern sichtbar.
Ununterbrochen Kontakt zu Friaul
Kärnten sei laufend in Kontakt mit Friaul, auch wegen der Löschwasserentnahmen am Weissensee, die ebenso heute (16. August) stattgefunden haben. Polizei, Wasserrettung, Wasserdienst, Behörden, Gemeinde und Feuerwehr sorgen seit Tagen dafür, dass die Wasseraufnahme durch Flugzeuge ungehindert erfolgen könne. Der Landeshauptmann dankt allen Einsatzkräften, die seit Tagen den Ablauf der Wasserentnahme garantieren und Florian Steiner vom Katastrophenschutzteam des Landes, der ununterbrochen Kontakt zu Friaul hält.
