Spittal/Drau

Das Weis­sen­see Klas­sik Fes­ti­val 2026 naht!

Mit dem Generalthema „Wurzeln und Blätter“ setzt das Festival vom 2. bis zum 5. September ein Zeichen für kulturelle Vielfalt und künstlerische Qualität. Tickets sind noch erhältlich!

Das Weis­sen­see Klas­sik Fes­ti­val 2026 naht! Das österreichische Ensemble ALMA ist für seine innovative Auseinandersetzung mit der Volksmusik bekannt.

© Franzi Kreis/Daliah Spiegel

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Was bedeu­tet musi­ka­li­sche Ver­wur­ze­lung heu­te – und wie ent­steht dar­aus etwas Eige­nes, Zeit­ge­nös­si­sches? Unter dem Gene­ral­the­ma „Wur­zeln und Blät­ter“ wid­met sich das Fes­ti­val zum 12. Mal dem Span­nungs­feld zwi­schen Über­lie­fe­rung und indi­vi­du­el­ler künst­le­ri­scher Spra­che. „Wur­zeln und Blät­ter“ steht zugleich für Her­kunft und Wachs­tum und lädt dazu ein, Musik als leben­di­gen Pro­zess zu begrei­fen: ver­wur­zelt, beweg­lich und offen.

Floß am Ronacher­fels

Den Auf­takt setzt das est­ni­sche Duo Ruut, das auf einem Floß am Ronacher­fels auf­tritt. Zwei Musi­ke­rin­nen, ein ein­zi­ges Instru­ment: Ann-Lisett Reba­ne und Kata­riina Kivi tei­len sich eine Kan­nel und ent­wi­ckeln aus die­ser radi­ka­len Reduk­ti­on eine viel­schich­ti­ge Klang­spra­che. Ihre Musik speist sich aus uralten bal­tisch-fin­ni­schen Gesän­gen, wird jedoch durch mini­ma­lis­ti­sche Struk­tu­ren und unkon­ven­tio­nel­le Spiel­tech­ni­ken in eine kla­re Gegen­wart geholt. „Kam­mer­mu­sik zwi­schen Abschied und Auf­bruch“ lau­tet das Mot­to des zwei­ten Fes­ti­val­ta­ges. Mit dem Trio in D‑Moll op. 3 von Alex­an­der Zem­lin­sky für Kla­ri­net­te, Cel­lo und Kla­vier und dem Quar­tett op. 1 von Wal­ter Rabl begeg­nen sich zwei außer­ge­wöhn­li­che Wer­ke einer jun­gen Kom­po­nis­ten­ge­ne­ra­ti­on der Wie­ner Spät­ro­man­tik. Bei­de ent­stan­den im Umfeld von Johan­nes Brahms, der die Talen­te der auf­stre­ben­den Kom­po­nis­ten erkann­te und för­der­te.

Stim­men der Volks­mu­sik­sze­ne

Am drit­ten Tag setzt das Weis­sen­see LAB mit einer Urauf­füh­rung des Syn­es­the­tic Pro­ject unter der Lei­tung von Nika Bau­mann einen dezi­diert expe­ri­men­tel­len Akzent. In die­ser Pro­duk­ti­on erforscht das Ensem­ble die Bedeu­tung von Volks­mu­sik in ihrer ursprüng­lichs­ten Form. Im Fami­li­en­kon­zert „Once upon a time“, inspi­riert von Mär­chen aus dem öster­rei­chi­schen und deut­schen Raum, betritt ein Mäd­chen ein Mär­chen­land, in dem ihr Aben­teu­er, Gefah­ren und Magie begeg­nen. Mit ALMA ist zudem ein Ensem­ble ein­ge­la­den, das seit Jah­ren zu den prä­gends­ten Stim­men der neu­en öster­rei­chi­schen Volks­mu­sik­sze­ne zählt. Auf der Suche nach sei­nen musi­ka­li­schen Wur­zeln gräbt das Ensem­ble stets im tie­fe­ren Erd­reich und ent­deckt dort glei­cher­ma­ßen längst Ver­ges­se­nes wie alt­be­kann­tes Wur­zel­werk.

Online-Tipp: weissenseeklassik.at

Tickets

16.08.2026 15:00 - Update am: 16.08.2026 17:01
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Das Weis­sen­see Klas­sik Fes­ti­val 2026 naht! Das österreichische Ensemble ALMA ist für seine innovative Auseinandersetzung mit der Volksmusik bekannt.

© Franzi Kreis/Daliah Spiegel