Kärntner Monat

„Print ist alles ande­re als tot!“

Dem Journalismus im digitalen Zeitalter zum Trotz: Das Magazin „Kärntner Monat“ begeistert seit 40 Jahren erfolgreich seine Leser. Geschäftsführer Alexander Suppantschitsch im Jubiläumsgespräch mit „KLiCK Kärnten“.

„Print ist alles ande­re als tot!“ Die Belegschaft des „Kärntner Monat“ um Geschäftsführer Alexander Suppantschitsch (Dritter von rechts) und Chefredakteurin Daniela Hofer (Zweite von rechts)

© Martin Steinthaler

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„Gese­hen und gese­hen wer­den“ ist ledig­lich eine Zutat für das media­le Erfolgs­re­zept eines Maga­zins. Natür­lich ist die soge­nann­te Socie­ty-Bericht­erstat­tung eine ent­schei­den­de Zutat. In Form von Inter­views mit Pro­mi­nen­ten oder Nach­be­rich­ten von Events, gar­niert mit jeder Men­ge Schnapp­schüs­sen. Ein Maga­zin wie den „Kärnt­ner Monat“ dar­auf zu beschrän­ken, wäre ein kurz­fris­ti­ger Blick auf die Spei­se­kar­te, die in der Medi­en­bran­che Inhalts­ver­zeich­nis heißt.

Inves­ti­ga­ti­ver Zugang

Der „Kärnt­ner Monat“ infor­miert und unter­hält sei­ne Leser – und deckt auf. Der inves­ti­ga­ti­ve Zugang der Redak­ti­on unter der Lei­tung von Chef­re­dak­teu­rin Danie­la Hofer ist wie das Salz in der Sup­pe. Monat und für Monat gelingt es, min­des­tens mit einem Arti­kel der tages­ak­tu­el­len Pres­se einen Schritt vor­aus zu sein und den Lesern zu ser­vie­ren, was sie sonst nir­gends kon­su­mie­ren kön­nen. Und das seit mitt­ler­wei­le 40 Jah­ren.

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Kärntner Monat
Vom Anzei­gen­ak­qui­si­teur zum Geschäfts­füh­rer: Alex­an­der Sup­pant­s­chitsch
© Mar­tin Stein­th­a­ler

Die Rekord-Aus­ga­be

Im Okto­ber brach­te der „Kärnt­ner Monat“ sei­ne Jubi­lä­ums­aus­ga­be auf den Markt. Es ist die 455. Aus­ga­be in 40 Jah­ren, 228 Sei­ten stark wohl­ge­merkt. „Sie ist tat­säch­lich unse­re Rekord-Aus­ga­be, bezo­gen auf Sei­ten­um­fang, Auf­la­ge und Umsatz“, berich­tet Alex­an­der Sup­pant­s­chitsch im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“ stolz. Was ihn zu einer Schluss­fol­ge­rung ver­an­lasst: „Wir sind stär­ker und prä­sen­ter, denn je. Print lebt!“ Er beglei­tet die Erfolgs­ge­schich­te „Kärnt­ner Monat“ feder­füh­rend seit dem Jahr 1992, seit zwei Jah­ren als Geschäfts­füh­rer.

Vom Anzei­gen­ak­qui­si­teur zum Geschäfts­füh­rer

„Kärnt­ner Monat“ und Alex­an­der Sup­pant­s­chitsch – das war wohl beruf­li­che Lie­be auf den ers­ten Blick. 1992 saß er vor „Monat“-Gründer Nor­bert Sternad, als die­ser einen Anzei­gen­ak­qui­si­teur such­te, heu­te Kun­den­be­treu­er oder schlicht und ein­fach Ver­käu­fer genannt. Es soll­te sich eine Freund­schaft ent­wi­ckeln, die bis zum heu­ti­gen Tag anhält. „Wir haben 27 Jah­re Sei­te an Sei­te zusam­men­ge­ar­bei­tet“, erzählt Sup­pant­s­chitsch. Nach­satz: „Ich habe das Medi­en­ge­schäft bei ihm von der Pike auf gelernt.“ Seit 2019 ist er Stern­ads Nach­fol­ger. Der Grün­der selbst bringt sich noch gele­gent­lich ein. „Wie ein Kon­su­lent“, schil­dert Sup­pant­s­chitsch.

Zahl­rei­che Son­der­pro­duk­te

Was ver­än­der­te sich in den ver­gan­ge­nen 40 Jah­ren? Der Jour­na­lis­mus ist schnell­le­big gewor­den – auf den eige­nen Online- und Social-Media-Kanä­len der Medi­en­häu­ser. Selbst­ver­ständ­lich ist die „Monat“-Redaktion auch digi­tal aktiv, das Haupt­ge­richt des media­len Ange­bots bleibt jedoch unver­än­dert das Maga­zin. „Print ist alles ande­re als tot“, wie­der­holt Sup­pant­s­chitsch abschlie­ßend. Neben dem Maga­zin gibt der „Kärnt­ner Monat“ mehr­mals im Jahr Son­der­pro­duk­te her­aus, etwa das Alpe-Adria-Maga­zin, den Alpe-Adria-Gui­de, den Ärz­te­füh­rer oder auch den „Busi­ness Monat“.

30.10.2021 18:35 - Update am: 30.10.2021 18:41
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„Print ist alles ande­re als tot!“ Die Belegschaft des „Kärntner Monat“ um Geschäftsführer Alexander Suppantschitsch (Dritter von rechts) und Chefredakteurin Daniela Hofer (Zweite von rechts)

© Martin Steinthaler