Kärntner Liga
Villacher Derby: Aufsteiger gegen Titelkandidaten
Heute kommt es auf dem ESV-Sportplatz in Villach um 18 Uhr zum großen Derby Admira Villach gegen SV St. Jakob im Rosental. Beide Mannschaften wollen punkten und somit einen guten Start in die neue Saison der Kärntner Liga hinlegen.
Die Mannschaft von Christian Rauter, Trainer des Aufsteigers Admira Villach, startet mit vielen jungen Spielern in die Saison der Kärntner Liga. Bei den Zugängen wurde auf den Bezug zu Villach geachtet. Patrick Gailer (Dellach/Gail), Raphael Knoflach (Lendorf), Manuel Guggenberger (Magdalen), Denny Kudler (Rosegg) und Florian Uggowitzer (Maria Gail) sollen Admira Villach zum Klassenerhalt führen. Mario Egger (Karriereende) und Marin Brkovic (VSV) haben den Verein hingegen verlassen.
Admira will anschreiben
In der ersten Runde der Kärntner Liga gastiert heute um 18 Uhr Titelaspirant SV St. Jakob im Rosental bei der Admira. Auf die Frage nach dem Ausgang des Derbys meint Trainer Rauter: „Grundsätzlich wäre es super, wenn wir mal gleich anschreiben könnten. Aber es wird ein schweres Spiel. Wir kennen die Rosentaler sehr gut und auch ihre Spielweise. Außerdem hat sich St. Jakob mit Jakob Orgonyi, der aus Ferlach gekommen ist, gut verstärkt.“ Das erklärte Saisonziel der Admiraner ist der Klassenerhalt. „Wir setzen voll auf die Villacher Jugend. Unsere Stärke liegt im Kollektiv, im Teamgefüge, deshalb werden wir es auch schaffen“, erklärt Rauter.

St. Jakob hofft auf drei Punkte
„Es passt alles! Wir sind gut eingestellt und vorbereitet, haben uns qualitativ gut verstärkt. Mit Jakob Orgonyi und Sebastian Kaiser von Maria Saal haben wir zwei gestandene Liga-Spieler mit viel Erfahrung bekommen. Auch Thomas Walker, der vom SV Rothenthurn gekommen ist, fügt sich sehr gut bei uns ein“, betont Alexander Suppantschitsch, Trainer des SV St. Jakob im Rosental. Seine Mannschaft wird zu den Titelkandidaten der Liga gezählt. „Das habe ich auch schon einmal gehört“, schmunzelt Suppantschitsch. Er begründet: „Wir sind zwei Jahre hintereinander Dritter geworden. Man muss aber bedenken, dass unser Kader nicht allzu groß ist. Ob das zum Titelkandidaten reicht, kann man jetzt noch nicht sagen. Unser Saisonziel ist es, wieder unter die Top fünf zu kommen.“ Als Titelanwärter sieht er den KAC, den SAK, ATSV Wolfsberg und St. Andrä/WAC Juniors.
Schwieriges Spiel gegen Admira
„Für uns ist das erste Spiel auswärts gegen einen Aufsteiger sehr schwierig. Bei der Admira herrscht nach dem Aufstieg in die Liga eine große Euphorie. Es werden genug Zuschauer kommen, die für Stimmung sorgen werden. Sie haben mit Alexander Stroj, Dejan Kecanovic und Daniel Brandauer sehr gute Spieler in ihren Reihen. Admira ist nicht umsonst Meister geworden. Wir sind gewarnt“, sagt Suppantschitsch. Er erwartet ein enges Match und tippt auf einen 2:1‑Sieg seiner Mannschaft.