Jubiläum am Nassfeld
25 Jahre ARA Flugrettung: Hilfe aus der Luft
Seit 25 Jahren rettet die ARA Flugrettung Menschenleben aus der Luft – mit modernster Technik, erfahrenen Crews und rund 1.150 Einsätzen jährlich allein in Kärnten.
© Foto: Büro Prettner
Seit einem Vierteljahrhundert sorgt die ARA Flugrettung für rasche notfallmedizinische Hilfe aus der Luft. Allein von den Kärntner Standorten Fresach und Nassfeld starten die Teams jährlich zu rund 1.150 Einsätzen. Am Nassfeld wurde das 25-jährige Bestehen der ARA Flugrettung am Samstag mit einem Jubiläumskirchtag auf der Watschiger Alm gefeiert. Auf dem Programm standen unter anderem eine Hubschraubersegnung sowie ein Demonstrationsflug mit Windenbergung.
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner und Landesrat Peter Reichmann gratulierten dem Team persönlich. „Wenn jede Sekunde zählt, muss jeder Handgriff sitzen“, betonten sie und bezeichneten die Flugrettung als unverzichtbaren Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgung in Kärnten.
Technik weiterentwickelt
Die ARA betreibt drei Stationen in Fresach, am Nassfeld und in Reutte. In den vergangenen Jahren wurde das Einsatzspektrum laufend erweitert. Seit 2019 gehören Nachtflüge dazu, zudem führte die ARA als erstes Flugrettungsunternehmen Österreichs nächtliche Windenbergungen durch. Zum Jubiläum folgt der nächste Digitalisierungsschritt: Ein digitales Notarztprotokoll soll medizinische Daten künftig schneller an die aufnehmenden Krankenhäuser übermitteln.
Vierköpfige Crew
In Kärnten starten die ARA-Hubschrauber von Fresach mit RK‑1 sowie saisonal im Winter vom Nassfeld mit ARA‑3. Die Besatzung besteht grundsätzlich aus Pilot, Windenoperator, Flugretter und Notarzt. Gemeinsam mit dem ÖAMTC ist die ARA in einer Arbeitsgemeinschaft für die Kärntner Flugrettung zuständig. Das Land Kärnten unterstützt diese 2026 mit knapp 2,3 Millionen Euro.