Brust OP / Vorsorge
Neue OP-Technik macht Eingriffe präziser
Das Brustzentrum Kärnten am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit setzt bei Operationen auf eine neue Technologie. Mit der sogenannten SCOUT-Markierung können nicht tastbare Veränderungen in der Brust besonders präzise lokalisiert werden. Für Patientinnen bedeutet das vor allem eine bessere Planung und weniger Belastung vor dem Eingriff.
© Foto: Barmherzige Brüder
Präzise Lokalisation
Bei der neuen Methode wird ein kleiner Marker im betroffenen Gewebe platziert. Während der Operation kann dieser gezielt geortet werden. Dadurch lässt sich der betreffende Bereich exakt bestimmen und möglichst gewebeschonend entfernen.
Parallel dazu wurde das Brustzentrum erneut nach den Qualitätskriterien von DocZert zertifiziert. Externe Fachgutachter überprüften dabei unter anderem die Abläufe in der Mamma-Ambulanz, Chirurgie, Radiologie und Inneren Medizin. Besonders positiv bewertet wurde die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen.
Gemeinsam entscheiden
Seit mehr als 20 Jahren arbeiten im Brustzentrum Spezialistinnen und Spezialisten aus Radiologie, Chirurgie, Gynäkologie, Innerer Medizin, Pathologie und Strahlentherapie zusammen. In einer wöchentlichen Tumorkonferenz wird jeder Fall gemeinsam besprochen und der weitere Behandlungsweg festgelegt.
„Genau diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist die Grundlage einer modernen Brustkrebsbehandlung“, betont Oberärztin Dr. Barbara Kohlweg.
Ab 2027 soll zudem gemeinsam mit der Krebshilfe Kärnten das „Pink & Proud Café“ entstehen. Dort sollen Brustkrebspatientinnen einen geschützten Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung erhalten.

