Förderung
700.000 Euro für belastete Oberkärntner Kommunen
Diese Mittel fließen aus dem Gemeinde-Referat, um höhere Kosten der Schneeräumung und das Katastrophenhilfe-Beschäftigungsprogramm zu finanzieren.
Ende vergangenen Jahres verzeichnete der Raum Oberkärnten unglaubliche Schneemassen, die es zu bewältigen gab. Doch alleine die Corona-Krise reißt Löcher in die Gemeinde-Kassen, die Kosten für die Schneeräumung kommen noch hinzu. Gemeinde-Referent Daniel Fellner hilft nun 39 Oberkärntner Gemeinden, die vom Schnee besonders belastet waren, mit einer Förderung aus dem Gemeinde-Referat: Es gibt insgesamt 635.378,58 Euro, ein Drittel der Aufwendungen wird damit finanziert.
Errechnet wurde diese Summe aus einem Mittelwert der Kosten der Jahre 2018 und 2019. Liegen die Kosten 2020 über diesem Wert, gibt es eine Förderung von einem Drittel der angefallenen Kosten.
Beschäftigung in der Katastrophenhilfe
Weitere 67.436 Euro fließen aus dem Gemeinde-Referat für das Beschäftigungsprogramm im Rahmen der Katastrophenhilfe für Oberkärnten. Fellner: “Dieses gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice und Arbeitsmarktreferentin Gaby Schaunig finanzierte, wegweisende Projekt wurde vergangenes Jahr aufgesetzt, um Gemeinden bei der Bewältigung der Aufarbeitung der Unwetterschäden vom Herbst 2019 zu unterstützen und gleichzeitig arbeitssuchenden Menschen in der Region eine berufliche Perspektive zu geben. Das Projekt umfasste vergangenes Jahr 20 Personen in 20 Gemeinden und wird heuer aufgrund des Erfolges erfreulicherweise fortgesetzt.”

