Zertifizierung
Olympiazentrum Kärnten als Basis für erfolgreiche Karrieren
Das Österreichische Olympische Comité bestätigt: Das Olympiazentrum Kärnten im Klagenfurter Sportpark bietet beste Rahmenbedingungen für den Spitzen- und Leistungssport.
© ÖOC
Am Mittwoch teilte das Land Kärnten in einer Aussendung mit, dass das Olympiazentrum Kärnten für drei weitere Jahre zertifiziert ist („KLiCK Kärnten“ berichtete). Der bereits dritte Zertifizierungsprozess seit dem Jahr 2012 wurde im Rahmen eines gemeinsamen Workshops in Linz offiziell mit der Vergabe des Olympia-Labels durch das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) abgeschlossen.
Internationale Beratungsgruppe
Im vergangenen Jahr nahm eine internationale Beratungsgruppe unter der Leitung von Gaby Madlener und Werner Ausgburger eine Bestandsaufnahme vor. Der gesamte Anforderungskatalog war von Grund auf überarbeitet und die Auflagen deutlich angehoben worden. „Es ist ein Freudentag für den Kärntner Sport. Das Olympiazentrum, das wir gemeinsam mit dem Land Kärnten und dem ÖOC 2014 nach Kärnten holen konnten, bleibt für weitere drei Jahre bestehen“, berichtet Landessportdirektor Arno Arthofer, der auch Leiter des Olympiazentrums Kärnten im Klagenfurter Sportpark ist.
Ständige Weiterentwicklung im Spitzensport
Zahlreiche Arbeitsgruppen begleiteten den Evaluierungsprozess, an dem auch der Medizinische Beirat des Österreichischen Olympischen Comités und das Österreichische Bundesnetzwerk für Sportpsychologie mitwirkten. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, sich Olympiazentrum nennen zu dürfen. Damit verbunden ist harte Arbeit, die Erfüllung zahlreicher Kriterien und die ständige Weiterentwicklung im Spitzensport auf Höchstniveau“, erklärt Arthofer.

Olympiazentrum als „Homebase“
Die Erfolge sprechen jedenfalls für sich: Das Zentrum ist unter anderem „Homebase“ der erfolgreichen Oympia-Athleten Madgalena Lobnig (Bronze-Gewinnerin in Tokio), Felix Oschmautz und Nadine Weratschnig (jeweils Top-5-Platzierungen in Tokio) sowie der erfolgreichen Wintersportler Marco Schwarz und Markus Salcher. Mit den Fachbereichen der Sportmedizin, Sportwissenschaft, Ernährungswissenschaft, Sportpsychologie, Sportphysiotherapie und Medienbetreuung kann die Kärntner Sport-Elite auf geballte Kompetenz unter einem Dach zurückgreifen und damit die Weichen für sportliche Höchstleistungen stellen.
„Unser Dank gilt dem Land Kärnten mit Landeshauptmann und Sportreferenten Peter Kaiser, dem ÖOC unter der Leitung von Generalsekretär Peter Mennel, dem Sportministerium unter Sektionschef Philipp Trattner sowie den zahlreichen Sportfachverbänden, Partnerinstitutionen und unserem Team im Olympiazentrum. Ohne sie alle wäre eine solch erfolgreiche Arbeit für den Sport nicht möglich“, betont Arthofer. Die nächste Bewährungsprobe folgt bei den Olympischen Winterspielen in Peking ab 4. Februar 2022.
