EC VSV
Die „Adler“ spielen gegen das Team der Stunde
Schwere Aufgabe für den EC GRAND Immo VSV: Die Vienna Capitals rücken heute (19.30 Uhr, live auf „Puls 24“) mit neun Siegen aus elf Spielen an. Ein Spieler in den Reihen der Villacher „Adler“ ist besonders motiviert.
Neun Siege in den letzten elf Spielen – die Vienna Capitals, das Team der Stunde in der „bet-at-home ICE Hockey League“, gastieren heute um 19.30 Uhr (live auf „Puls 24“) in der Stadthalle Villach. Es ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison. VSV-Coach Rob Daum hat Respekt vor den Wienern: „Sie spielen seit Mitte Oktober in absoluter Top-Form. Wir werden eine ganz starke Leistung zeigen müssen, um zu gewinnen.“
Spiel gegen den Ex-Klub
Gegen seinen Ex-Klub ist ein Spieler der Villacher „Adler“ besonders motiviert. „Die Capitals sind zuletzt richtig zusammengewachsen, es ziehen jetzt alle an einem Strang. Die neuen Ausländer haben sich auch richtig gut eingefügt. Sie sind zudem sehr offensivstark und auch kämpferisch top“, analysiert der gebürtige Wiener Marco Richter. Der VSV muss heute sein System konsequent durchziehen und seine Chancen eiskalt nutzen. „Es wird sicherlich hart, aber wir sind bereit“, betont Richter.
Tormaschine in Fahrt
Was optimistisch stimmt: Die Villacher Tormaschine sprang zuletzt so richtig an. Allein in den vergangenen sechs Spielen erzielten die Blau-Weißen nicht weniger als 27 Treffer. Dabei ist die Offensive breit aufgestellt: Beim 6:2‑Auswärtssieg bei den Dornbirn Bulldogs trugen sich zuletzt gleich fünf Spieler in die Torschützenliste ein. „Es ist eine unserer Stärken, dass wir gleich vier starke Linien haben, die allesamt Treffer erzielen können“, betont Coach Daum. Nachsatz: „Es ist aber notwendig, besser und konsequenter zu verteidigen. Damit war ich in Dornbirn nämlich nicht zufrieden. Wir haben zu viele Tor-Chancen zugelassen.“
Der Coach muss gegen die Vienna Capitals weiterhin auf die rekonvaleszenten Maximilian Rebernig, Yannick Pilloni und Nico Brunner (Oberkörperverletzung) verzichten. Außer ihnen fehlt auch Alexander Rauchenwald. Im Tor beginnt heute Andreas Bernard.


