Wirtschaftskammer

Kärn­tens Frei­zeit- und Sport-Betrie­be for­dern Öff­nung!

Andy Wankmüller, Obmann der Freizeit- und Sport-Betriebe in der Wirtschaftskammer Kärnten, spricht sich klar und deutlich gegen eine mögliche Verlängerung des Lockdowns aus.

Kärn­tens Frei­zeit- und Sport-Betrie­be for­dern Öff­nung! Keine Kraft mehr: Wegen der fehlenden Planungssicherheit denken viele Freizeit- und Sport-Betriebe in Kärnten ans Aufhören.

© Pexels/Ivan Samkov

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„Die aktu­el­le Situa­ti­on ist für Kärn­tens Frei­zeit- und Sport-Betrie­be frus­trie­rend und kräf­te­rau­bend“, bringt Andy Wank­mül­ler, Obmann der Fach­grup­pe Frei­zeit- und Sport-Betrie­be in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten, die der­zei­ti­ge Lage auf den Punkt. Die Stim­mung bei Fit­ness­stu­dio-Betrei­bern, Tanz­schu­len, Ver­an­stal­tern, Frem­den­füh­rern und ande­ren Frei­zeit- und Sport­be­trie­ben schwankt zwi­schen Ver­zweif­lung und Frus­tra­ti­on. Für gro­ße Ver­un­si­che­rung sorgt die Dis­kus­si­on über eine mög­li­che Ver­län­ge­rung des Lock­downs. „Dafür hät­te unse­re Bran­che kein Ver­ständ­nis“, stellt Wank­mül­ler klar. Für Betrie­be und Mit­ar­bei­ter wäre eine Ver­län­ge­rung wirt­schaft­lich und emo­tio­nal nicht zu stem­men.

Ungleich­be­hand­lung in der Kri­tik

Er sieht dafür auch kei­nen Grund. „Wir haben stets alle Maß­nah­men mit­ge­tra­gen. Die Zah­len der ver­gan­ge­nen Mona­te haben gezeigt, dass her­vor­ra­gen­de Prä­ven­ti­ons­ar­beit geleis­tet wur­de. „In unse­ren Betrie­ben gab es weder Infek­ti­ons­clus­ter noch Pro­ble­me beim Ein­hal­ten der Coro­na-Maßnah­men. Trotz­dem waren unse­re Betrie­be unter den Ers­ten, die zusper­ren muss­ten. Die­se stän­di­ge Ungleich­be­hand­lung muss end­lich ein Ende haben“, for­dert Wank­mül­ler.

Bran­che bangt um ihre Exis­tenz

Die Frei­zeit- und Sport-Bran­che traf der Lock­down beson­ders schlimm, weil die­ser bereits zum zwei­ten Mal mit­ten in deren Haupt­sai­son ver­hängt wur­de. „Im Som­mer durf­ten wir öff­nen, aber den Groß­teil der Umsät­ze erwirt­schaf­ten unse­re Betrie­be in den Herbst- und Win­ter­mo­na­ten. Wenn wir jetzt nicht umge­hend wie­der öff­nen kön­nen, stürzt das unse­re Bran­che in mas­si­ve Pro­ble­me“, warnt Wank­mül­ler. Wegen der feh­len­den Pla­nungs­si­cher­heit den­ken schon jetzt vie­le ans Auf­hö­ren. „Und lei­der über­le­gen auch vie­le Mit­ar­bei­ter, ob sie die Bran­che wech­seln sol­len“, bedau­ert Wank­mül­ler.

 

Wis­sens­wert

Rund tau­send Kärnt­ner Unter­neh­men zäh­len zu den Frei­zeit- und Sport-Betrie­ben. Sie bie­ten ein brei­tes Spek­trum im Rah­men der pro­fes­sio­nel­len Unter­hal­tung von Gäs­ten und Ein­hei­mi­schen.

04.12.2021 09:50
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Kärn­tens Frei­zeit- und Sport-Betrie­be for­dern Öff­nung! Keine Kraft mehr: Wegen der fehlenden Planungssicherheit denken viele Freizeit- und Sport-Betriebe in Kärnten ans Aufhören.

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