Eishockey
Rok Tičar: „Für mich ist das heute ein großes Derby!“
Der EC KAC trifft heute zu Hause auf Tabellenführer HK Olimpija Ljubljana (19.15 Uhr). Für Rok Tičar, den Slowenen in den Reihen der Rotjacken, ist es ein ganz besonderes Spiel.
© EC-KAC Betriebs GmbH
Am Sonntag musste der KAC nach fünf Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken: Beim 2:3 auswärts gegen HC Orli Znojmo nach Penaltyschießen gab es zumindest einen Punkt. Somit empfangen die Klagenfurter Rotjacken heute (Dienstag) als Tabellensechster Tabellenführer HK Olimpija Ljubljana (19.15 Uhr).
Starke Slowenen
Die Slowenen starteten herausragend in ihre Premieren-Saison in der „bet-at-home ICE Hockey League“: Auf einen knappen 3:4‑Verlust in Innsbruck in Runde eins folgten 14 Partien am Stück mit Punktgewinnen, seit knapp zwei Monaten stehen die Slowenen durchgehend auf dem ersten Tabellenplatz. Allerdings schmolz der Vorsprung auf die Konkurrenz zuletzt deutlich.
Tičar besonders motiviert
Dem Duell mit seinen Landsleuten fiebert in den Reihen des amtierenden Meisters Stürmer Rok Tičar entgegen: „Ich glaube, Olimpija hat wie wir eine sehr gute Chemie in der Kabine. Das ist wichtig, um erfolgreich zu sein. Von dieser positiven Stimmung profitiert das Team sehr stark.“ Er analysiert den Gegner: „Ihr Spielsystem ist recht simpel strukturiert und vor allem effizient. Sie verfügen über vier gute, ausgeglichene Reihen und einen sehr starken Goalie. Ich gehe also von einem engen Spiel aus.“ Das heutige Duell hat für Tičar eine besondere Bedeutung: „Für mich ist die heutige Partie ein großes Derby. In meiner Heimatstadt Jesenice wird man rot gefärbt geboren und alles Grüne ist nicht erlaubt. Mir persönlich ist dieses Spiel sehr wichtig und ich werde alles dafür tun, dass wir es auch gewinnen.“

Hundertpfund kehrt zurück
Seinen Beitrag dazu leisten kann wieder Thomas Hundertpfund. Nach Andrej Tavželj am Sontag in Znojmo kehrt heute auch der Mittelstürmer ins Line-up zurück. Er hatte die beiden letzten Partien wegen einer Erkrankung verpasst. Nicht zur Verfügung stehen weiterhin Kele Steffler, Paul Postma, Nick Petersen, Johannes Bischofberger, Samuel Witting und Dennis Sticha. Mit Ausnahme von Sticha haben bereits alle Rekonvaleszenten wieder erste Eiskontakte hinter sich, sie dürften im weiteren Verlauf des Dezembers wieder einsatzfähig sein.
