Wirtschaftskammer
Umsatzersatz für Nacht- und Event-Gastronomie gefordert!
Um Betriebsschließungen zu verhindern, fordert die Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Kärnten unbedingten Umsatzersatz für die Nacht- und Event-Gastronomie.
Nacht-Lokale dürfen weiterhin nicht aufsperren. Stefan Sternad, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Kärnten, sagt: „Wir haben grundsätzlich Verständnis für die Corona-Maßnahmen. Es muss aber Hilfe für Betriebe geben, die dermaßen stark vom Lockdown betroffen sind und keinen einzigen Euro Umsatz generieren können. Für die Betriebe geht es um das nackte Überleben.“
„Brauchen Unterstützung“
Sternad fordert einen Umsatzersatz für die Nacht- und Event-Gastronomie: „Wir brauchen für diese Branche schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Sonst werden viele Betriebe nach diesem Lockdown nicht mehr öffnen.“ Man hofft auf rasche Entscheidungen, damit Planungssicherheit gegeben ist. Gibt es keine Unterstützung, wird die Bar- und Club-Kultur, wie man sie bisher in Österreich kannte, nach diesem vierten Lockdown nicht mehr existieren, befürchtet die Wirtschaftskammer.
Fünf Prozent Mehrwertsteuer fortführen
Für die gesamte Branche wird zudem ein Fortführen des fünfprozentigen Mehrwertsteuersatzes gefordert. „Es ist davon auszugehen, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten weitere Umsatzeinbußen verkraften werden müssen. Es ist daher unbedingt notwendig, den ermäßigten Steuersatz fortzuführen, um der Gastronomie zumindest die Chance auf einen guten Start ins neue Jahr zu geben“, betont Sternad.

