Christiane Loinig-Velik
Internationale „Eishockey-Ärztin“ aus Kärnten
Der internationale Eishockey-Verband nimmt Christiane Loinig-Velik aus Klagenfurt als einzige Frau in sein medizinisches Komitee auf.
© Büro LH Kaiser/Ivan Filipovic
„Kärntnern stehen alle Tore dieser Welt offen“, freuen sich Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer. Jüngstes Beispiel: Die Kärntner Sportmedizinerin Christiane Loinig-Velik, seit dem Jahr 2019 medizinische Leiterin des Olympiazentrum Kärntens, wurde als sogenannter „Expert“ in das medizinische Komitee des internationalen Eishockey-Verbands IIHF aufgenommen – als einzige Frau.
Herz schlägt für das Eishockey
Kaiser und Arthofer gratulieren der Klagenfurterin: „Sie hat sich nicht nur der Sportmedizin verschrieben, sie kommt als erfolgreiche Staatsliga-Handballerin auch aus diesem Metier. Seit Jahren schlägt ihr Herz für das Eishockey. Wir sind stolz, nicht nur erfolgreiche Sportler in Kärnten zu haben, die über die Grenzen hinaus strahlen, sondern unseren Athleten auch das beste Umfeld mit Ärzten wie Loinig-Velik bieten zu können.“
Auch Anti-Doping-Beauftragte
Loinig-Velik ist Fachärztin für Unfallchirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie sportpsychologische Trainerin. Sie hat ein Diplom in internationalem Sportmanagement, ist seit 2010 auch Mitarbeiterin der „Nationalen Anti Doping Agentur“ (NADA Austria) und seit 2014 Anti-Doping-Beauftragte des Olympiazentrums Kärnten. Sie ist nun nicht nur die einzige Frau im medizinischen Komitee des IIHF: Sie ist seit 2018 auch eine von nur drei Frauen weltweit, die als „Medical Supervisor“ bei großen Eishockey-Turnieren des IIHF zum Einsatz kommen.
