Buch-Präsentation
Spannende Analysen im „Kärntner Jahrbuch für Politik“
Ein politisches Jahr im Rückblick: Die Herausgeber Kathrin Stainer-Hämmerle, Karl Anderwald und Karl Hren stellten das „Kärntner Jahrbuch für Politik 2021“ vor.
© LPD Kärnten/Wajand
Seit heute liegt das druckfrische „Kärntner Jahrbuch für Politik“ vor, ab Montag ist es im Buchhandel erhältlich (siehe unten). Wie jedes Jahr bietet es eine hochaktuelle Analyse von gesellschaftspolitischen Themen. Die Herausgeber Kathrin Stainer-Hämmerle, Karl Anderwald und Karl Hren präsentierten es heute im Rahmen einer Online-Pressekonferenz in der Kärntner Landesregierung mit Landeshauptmann Peter Kaiser und Landtagspräsidenten Reinhart Rohr.
Wahlen und Wirtschaftspolitik
„Das Jahrbuch ist mit seinem Inhalt einer der wesentlichsten Begleiter nach einem politischen Jahr. Es resümiert, was sich in Politik, Wirtschaft und dem Zusammenleben zweier Volksgruppen im Land getan und verändert hat, gleichzeitig liefert dieses Buch aber auch einen Ausblick und Betrachtungen in die Zukunft“, betont Landeshauptmann Kaiser. Er verweist auf die Kapitel über die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen und über die Wirtschaftspolitik: „Mit der Infineon-Investition in Villach wurde ein Stück Wirtschaftsgeschichte in Europa geschrieben.“
Landtagspräsident Rohr fasst zusammen: „Die Themen Wahlen, Medienlandschaft, Rolle der Medien, unsere slowenische Volksgruppe in Kärnten, die Wirtschaft und die Pandemie wurden von 31 Autoren aufgearbeitet und beleuchtet. Die Befunde im Jahrbuch 2021 sind ein Dokument zum aktuellen Geschehen in einem Bundesland, nachhaltig aufgearbeitet.“
Beitrag zur politischen Bildung
Herausgeber Hren umreißt den Inhalt und den Aufbau des Jahrbuchs: „Wir blicken auf drei Säulen: aktuelle Themen, die Pandemie und Sonderthemen. Drei große Blöcke machen das diesjährige Jahrbuch aus und beleuchten die Geschehnisse in Kärnten im Jahr 2021.“ Herausgeberin Stainer-Hämmerle macht auf die Herausforderungen beim Planen des Jahrbuchs aufmerksam: Trotz Erscheinungsdatums am Ende des Jahres muss es aktuell und alles beleuchtet sein. „In der ersten Redaktionssitzung zu diesem Buch war niemandem klar, welch spannendes Jahr auf alle zukommen wird, welche politischen Premieren wir erleben werden, wie beispielsweise drei Bundeskanzler innerhalb kürzester Zeit. 2021 war aus politikwissenschaftlicher Sicht das Ende des Experiments Kurz, keine Ära, sondern ein Experiment, inklusive seinem Liebäugeln mit dem Rechtspopulismus, verbunden mit einem Personen‑, fast Star-Kult“, blickt Stainer-Hämmerle zurück.
In Bezug auf Corona, Pandemie und den Verlust des Vertrauens der Bevölkerung in die Funktionsfähigkeit des politischen Systems meint sie: „Das Jahrbuch ist ein Beitrag zur politischen Bildung. Es ist ein Lesebuch mit dem Anspruch für mehr Demokratie und mehr Verständnis für Politik.“ Herausgeber Anderwald hebt die Unabhängigkeit der Autoren hervor.
Wissenswert
28 Jahre, 331 Autoren, 640 Beiträge und rund 10.000 Seiten – das „Kärntner Jahrbuch für Politik“ ist Jahr für Jahr ein Spiegelbild der politischen Entwicklungen. Es beinhaltet stets kritische Analysen und ist zum Unterschied zu anderen Publikationen von Alleinstellungsmerkmalen gekennzeichnet, wie beispielsweise die ununterbrochene Erscheinung am Ende eines jeden Jahres. In seiner 28. Auflage ist das Werk ab Montag in den Buchhandlungen zum Preis von 27 Euro erhältlich.
