FH Kärnten

Video über das Sie­ger­pro­jekt der „Gol­de­nen Unke“

Das ÖBB-Projekt „Natur am Zug“, das die ökologische Situation im Granitztal verbessert, wurde mit der „Goldenen Unke“ ausgezeichnet. Als Preis für die Auszeichnung wurde ein Kurzfilm über das Projekt gedreht.

Video über das Sie­ger­pro­jekt der „Gol­de­nen Unke“ „Die Goldene Unke“ ist ein Preis für nachhaltige Bauprojekte, die durch einen besonderen Fokus auf Naturschutz hervorstechen.

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Die Fach­hoch­schu­le Kärn­ten (Stu­di­en­be­reich Bau­in­ge­nieur­we­sen und Archi­tek­tur) ver­gab gemein­sam mit Land Kärn­ten im Sep­tem­ber „Die Gol­de­ne Unke“, einen Preis für nach­hal­ti­ge Bau­pro­jek­te, die durch einen beson­de­ren Fokus auf Natur­schutz her­vor­ste­chen. Der Wett­be­werb würdigt beach­tens­wer­te Umset­zun­gen und soll Fir­men dazu moti­vie­ren, Pro­jek­te natur­na­her und ‑scho­nen­der umzu­set­zen sowie gelun­ge­ne Pro­jek­te vor den Vor­hang zu holen. Eine Chan­ce auf Aus­zeich­nung hat­ten jene Pro­jek­te, die eine Ver­bes­se­rung für die Natur (Tier- und Pflan­zen­ar­ten sowie Lebens­räu­me) ermög­li­chen. „Natur­schutz und Bau­wirt­schaft fin­den immer öfter gemein­sa­me Lösun­gen“, erklärt Mar­tin Schnei­der, Lei­ter des Stu­di­en­be­reichs Bau­in­ge­nieur­we­sen und Archi­tek­tur an der Fach­hoch­schu­le Kärn­ten.

Das Sie­ger­pro­jekt

Alle ein­ge­reich­ten Pro­jek­te wur­den von Exper­ten besich­tigt und beur­teilt. Die Ent­schei­dung der Jury fiel auf das ÖBB-Pro­jekt „Natur am Zug“, weil bei die­sem Vor­ha­ben nicht nur die Ein­grif­fe in die Natur aus­ge­gli­chen, son­dern auch eine posi­ti­ve Öko-Bilanz erstellt wur­de. Im Gra­nitz­tal ver­bes­ser­te sich die öko­lo­gi­sche Situa­ti­on durch die Maß­nah­men der ÖBB. So wur­den unter ande­rem drei Gewäs­ser für Gelb­bau­chun­ken erstellt und der geschütz­te Eis­vo­gel konn­te im Gra­nitz­tal einen neu­en Lebens­raum fin­den. Bei der Errich­tung des Gra­nitz­bach­es wur­de ein gro­ßes Augen­merk auf die Fluss­soh­le und das Moni­to­ring gelegt.

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„Die Gol­de­ne Unke“ wur­de im ver­gan­ge­nen Herbst ver­ge­ben.
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Natur­schutz und Bau

„Die Gol­de­ne Unke“ steht im Zusam­men­hang mit der öster­reich­weit ein­zig­ar­ti­gen Aus­bil­dung zur
Natur­schutz­fach­kraft, die an der Fach­hoch­schu­le Kärn­ten zu absol­vie­ren ist. „Das Aus­wahl- und Beur­tei­lungs­ver­fah­ren des Wett­be­werbs zeigt auf, wie wich­tig die Aus­bil­dung von Exper­ten hin­sicht­lich natur­na­hem und ‑scho­nen­dem Bau­en ist“, erklärt Stu­di­en­be­reichs­lei­ter Schnei­der. Die ein­ge­reich­ten Pro­jek­te zeig­ten die Span­nungs­fel­der und Lösun­gen im Schnitt­feld Natur­schutz und Bau gut auf. Natur­schutz­fach­kräf­te fin­den gemein­sa­me Lösun­gen für den Natur­schutz und die Bau­wirt­schaft. Dar­über hin­aus haben Natur­schutz­fach­kräf­te die Fähig­keit, Mög­lich­kei­ten im Span­nungs­feld Natur­schutz am Bau zu iden­ti­fi­zie­ren und zu bewer­ten.

Wis­sens­wert

Die Gelb­bau­chun­ke, auf die sich der Preis bezieht, ist eine extrem schüt­zens­wer­te Art. Sie unter­liegt beson­de­ren Schutz­ver­pflich­tun­gen inner­halb der EU. Außer­dem wird die Gelb­bau­chun­ke in der Roten Lis­te Öster­reich als gefähr­det ein­ge­stuft. Gelb­bau­chun­ken kann man ver­mehrt auf Bau­stel­len wie zum Bei­spiel in Ersatz­le­bens­räu­men wie Lehm­gru­ben und Stein­brü­chen sowie auf Schlä­ge­rungs­flä­chen im Forst auf­fin­den. Sie laicht zwi­schen April und August unter ande­rem auch in Pfüt­zen, Rad­spur­rin­nen und Grä­ben ab, die im Zuge von Bau­ge­sche­hen ent­ste­hen kön­nen.

02.01.2022 19:15 - Update am: 02.01.2022 19:18
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Video über das Sie­ger­pro­jekt der „Gol­de­nen Unke“ „Die Goldene Unke“ ist ein Preis für nachhaltige Bauprojekte, die durch einen besonderen Fokus auf Naturschutz hervorstechen.

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