Gemeinderat
Alkoholverbot in Althofen beschlossen
Die letzte Gemeinderatssitzung in Althofen im alten Jahr brachte einstimmig ein Alkoholverbot auf bestimmten öffentlichen Plätzen und allen Kinderspielplätzen.
© Stadtgemeinde Althofen
Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Althofen fasste in seiner letzten Sitzung im alten Jahr einen einstimmigen Beschluss, damit mutwillig verursachte Sachbeschädigungen und Belästigungen von Personen auf öffentlichen Plätzen, hervorgerufen durch Alkoholkonsum, der Vergangenheit angehören. Künftig herrscht auf bestimmten öffentlichen Plätzen und allen Kinderspielplätzen ein absolutes Alkoholverbot.
Von der Verordnung betroffen sind außerdem der öffentliche Billa-Vorplatz, die Bushaltestellen auf dem Hauptplatz und am Bahnhof, der Park vor der Mittelschule sowie der Spiel- und Skaterpark bei der Freizeitanlage. Die Einhaltung des Alkoholverbots überwacht die Exekutive. „Mit diesem Beschluss tragen wir zahlreichen Anregungen aus der Bevölkerung Rechnung“, begründet Bürgermeister Walter Zemrosser. Ausgenommen von der Verordnung sind angemeldete und behördlich genehmigte Veranstaltungen sowie gewerblicher Ausschank.
Hilfe von Streetworkern
Alkoholabhängige sind in Althofen zwar kein großes Problem, dennoch verschließt die Stadtpolitik nicht die Augen. „Deshalb hat der Gemeinderat zusätzlich den Beschluss gefasst, dass Sozialarbeiter hinzugezogen werden, damit diese Personen die nötige Hilfe und Unterstützung erhalten“, sagt Zemrosser
Rekordbudget beschlossen
Nach umfangreichen Vorgesprächen wurde auch das Budgetvolumen von 23,6 Millionen Euro für das Jahr 2022 einstimmig beschlossen. „Ein Rekordwert, der das umfangreiche Arbeitsprogramm der drei im Gemeinderat vertretenen Fraktionen widerspiegelt“, freut sich Bürgermeister Zemrosser (Liste für alle) über die positive Budget-Beurteilung der Fraktionschefs Wolfgang Leitner (TWL) und Klaus Trampitsch (SPÖ).
Im Budget sind rund 7,5 Millionen Euro an Investitionen enthalten. Davon entfallen 4,6 Millionen Euro auf die Neugestaltung des Hauptplatzes, 409.000 Euro auf die Weiterentwicklung des neuen Stadtteiles Krumfelden und 85.000 Euro auf den Ausbau der Schrebergartensiedlung. Zudem werden 850.000 Euro in die Straßeninfrastruktur und eine Million Euro für den Weiterbau des Radwegenetzes aufgewendet.
Wohnbau-Offensive in Althofen
Im neuen Jahr beginnt in der Stadt auch eine Offensive im mehrgeschossigen Wohnbau. In Krumfelden entstehen, abgesehen vom stetig wachsenden Einfamilienwohnhausbau, auf einem Areal von 1,3 Hektar 150 Wohnungen. Zwei renommierte Wohnbauträger schaffen eine große Ausweitung des Angebots an neuen Miet- und Eigentumswohnungen.

