Flughafen
„Lilihill“ wirft Land und Stadt Blockade vor
Von Einstimmigkeit fehlte heute in der Generalversammlung der Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH jede Spur. Mehrheitseigentümer hält dennoch an Aviation City fest und kündigt für heuer erste sichtbare Erfolge an.
So sahen die ursprünglichen „Lilihill“-Pläne für den Airport Klagenfurt aus. Unter den Eigentümern herrscht Uneinigkeit, was nun tatsächlich passieren soll.© Visualisierung/Lilihill
Die Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH hielt heute ihre Generalversammlung ab. Darin sprach sich Mehrheitseigentümer „Lilihill“ (siehe unten), laut einer Aussendung, für Investitionen, Liegenschaftsverkäufe und das Budget 2022 aus. Wie es in dieser Aussendung heißt, erreichte der Tagesordnungspunkt „wegen der Blockade durch die Minderheitsgesellschafter jedoch nicht die für eine Beschlussfassung erforderliche Einstimmigkeit“.
Zustimmung verweigert
„Lilihill“ teilt wortwörtlich mit: „Wie bereits im Vorfeld angekündigt, haben die Minderheitseigentümer der Flughafengesellschaft Investitionen und Liegenschaftsverkäufen sowie dem Budget 2022 ihre Zustimmung verweigert. Dies erfolgte entgegen der Empfehlung des Aufsichtsrats.“
Entwicklung der Aviation City
Ungeachtet dessen kündigt „Lilihill“ an, die „Verantwortung gegenüber dem Airport Klagenfurt wahrzunehmen und die Entwicklung der Aviation City zu forcieren, um den Flughafen langfristig abzusichern“. Konkret: Die Geschäftsführung des Flughafens wird die Umsetzung „weiterhin mit Hochdruck verfolgen“. Erste sichtbare Erfolge sollen in diesem Jahr zu erwarten sein.
Wissenswert
Die Eigentümer: Die Lilihill Aviation City Beteiligung GmbH ist mit 74,9 Prozent Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens. Die weiteren Anteile halten das Land Kärnten mit der Kärntner Beteiligungsverwaltung (20,08 Prozent) und die Stadt Klagenfurt (5,02 Prozent).
