„Zum Ochsen-Joch“

Eine Sage gab dem Gast­haus sei­nen Namen

Seit drei Jahren führt Manuela Fröhlacher das Gasthaus „Zum Ochsen-Joch“ am Goggausee. Dort versorgt sie aktuell auch die Eisläufer. Was es bei ihr sonst noch gibt, erzählt sie im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Eine Sage gab dem Gast­haus sei­nen Namen Wirtin Manuela Fröhlacher ist auch für das Eis am See verantwortlich.

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Aus dem Strand­bad-Restau­rant Gog­gau­see in der Gemein­de Steu­er­berg wur­de vor drei Jah­ren das Gast­haus „Zum Och­sen-Joch“. Wie es dazu kam, erzählt Wir­tin Manue­la Fröh­la­cher im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“: „Der Name ‚Och­sen-Joch‘ ergab sich aus einer Sage. Vor vie­len Jah­ren soll am Gog­gau­see ein Lind­wurm sein Unwe­sen getrie­ben haben. Alle Tie­re, die ihm zu nahe kamen, fraß er auf. In ihrer Not schick­ten die Bau­ern einen Knecht mit einem Och­sen­ge­spann und einer Ladung Heu an den See. In der Ladung befand sich ein töd­li­ches Gift.“ Es kam, wie es kom­men muss­te: Der Lind­wurm ver­schlang die kom­plet­te Ladung mit Tier und Mensch. Das Gift wirk­te und so war die Bevöl­ke­rung am Gog­gau­see end­lich vom Lind­wurm befreit. „Nach­zu­le­sen ist die Sage in unse­rer Bro­schü­re im Restau­rant“, erzählt Fröh­la­cher.

Open Air am See

Die gebür­ti­ge St. Urba­ne­rin gestal­te­te das Lokal nach der Über­nah­me um. Der Innen­raum bekam ein neu­es Out­fit. „Beson­ders stolz sind wir auf den gro­ßen Open-Air-Bereich am See, der für rund 3.000 Besu­cher behörd­lich geneh­migt ist. In Zukunft wer­den sicher eini­ge Ver­an­stal­tun­gen auf die Bei­ne stel­len. Wir müs­sen natür­lich die Coro­na-Situa­ti­on abwar­ten. Mein gro­ßes Ziel ist es, bis 2026 drei gro­ße Ver­an­stal­tun­gen mit min­des­tens 3.000 Besu­chern an den See zu brin­gen“, ver­rät Fröh­la­cher.

Die Eis­meis­te­rin

Neben dem Restau­rant ist die Fami­lie Fröh­la­cher auch für das Eis am Gog­gau­see ver­ant­wort­lich. „Wir schie­ben die Eis­flä­chen aus. Bei einer Eis­stär­ke von zwölf Zen­ti­me­ter geben wir sie frei. Der­zeit beträgt die Eis­stär­ke 42 Zen­ti­me­ter. Auf dem Gog­gau­see ist das Eis­lau­fen kos­ten­los, natür­lich mit einer gewis­sen Eigen­ver­ant­wor­tung“, berich­tet die Wir­tin.

Alles regio­nal

Das „Och­sen-Joch“ ent­wi­ckel­te sich inzwi­schen zu einem kuli­na­ri­schen Geheim­tipp. Die Eigen­schaf­ten boden­stän­dig und gut bür­ger­lich hef­tet sich Fröh­la­cher für ihre Gerich­te an die Fah­nen. „Mir wur­de von einem anony­men Gast vor­ge­wor­fen, dass unse­re Gerich­te zu teu­er wären. Da muss ich dage­gen­hal­ten: In unse­rer Küche wer­den aus­schließ­lich Pro­duk­te von hei­mi­schen Pro­du­zen­ten ver­ar­bei­tet. Es wird alles frisch gemacht – und das hat sei­nen Preis“, argu­men­tiert Fröh­la­cher. Bis 1. Mai wer­den von Frei­tag bis Mon­tag täg­lich ab 10 Uhr Menüs und Spei­sen in geho­be­ner Qua­li­tät ange­bo­ten. „Auch für geschlos­se­ne Ver­an­stal­tun­gen ist unser Lokal bes­tens geeig­net“, erklärt die enga­gier­te Gas­tro­no­min. Ab 1. Mai ist das „Och­sen-Joch“ wie­der sie­ben Tage in der Woche geöff­net. Dann gibt es auch das bekann­te Früh­stück am See.

Die Ver­an­stal­tun­gen

Am Faschings­diens­tag (1. März 2022) ver­an­stal­tet Fröh­la­cher eine Pyja­ma-Par­ty. „Die Coro­na-Regeln wer­den genau­es­tens ein­ge­hal­ten, min­des­tens die 2G müs­sen vor­ge­wie­sen wer­den“, sagt die Wir­tin. Am 10. und 11. Sep­tem­ber 2022 ist ein Kirch­tag geplant, auch ein Advent­markt soll im nächs­ten Win­ter statt­fin­den.

 

18.01.2022 18:50 - Update am: 18.01.2022 18:58
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Eine Sage gab dem Gast­haus sei­nen Namen Wirtin Manuela Fröhlacher ist auch für das Eis am See verantwortlich.

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