Stadt Klagenfurt

Ehrpfennig für „Bibi“ Menschick

Anlässlich seines bevorstehenden 75. Geburtstags erhielt Hubert „Bibi“ Menschick den Ehrpfennig der Stadt Klagenfurt.

Ehrpfennig für „Bibi“ MenschickHubert „Bibi“ Menschick (Dritter von links) bekam von Bürgermeister Christian Scheider (Zweiter von links) in Anwesenheit seiner ehemaligen Gattin Ilse Menschick und Sohn Gregor Menschick den Ehrpfennig verliehen.

© StadtKommunikation/Wiedergut

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Besondere Verdienste und Leistungen im sportlichen, sozialen und journalistischen Bereich und in den vergangenen Jahren vor allem sein Engagement als Bewohnervertreter des Seniorenheims Hülgerthpark – die Liste der ehrenamtlichen Tätigkeiten von Hubert „Bibi“ Menschick ist lang. Nachträglich zu seinem 75. Geburtstag bekam er von Bürgermeister Christian Scheider in Anerkennung seiner Leistungen den Ehrpfennig der Landeshauptstadt Klagenfurt verliehen.

Mitmenschen und Sport

„Der Kreis hat sich dankenswerterweise geschlossen“, sagte Menschick bei der Verleihung. Rückblickend auf sein bisheriges Leben macht dieser Satz auch Sinn: „Bibi“, wie er von allen genannt wird, war sein ganzes Leben für seine Mitmenschen und den Sport im Einsatz.

Stationen seines Lebens und Wirkens

  • Ab 1996 war Menschick Pressereferent des Kärntner Tennisverbands. Ebenfalls fungierte er als ehrenamtlicher Kolumnist der „Kärntner Woche“ („Stop & Lob“ – Bibitennis). Später war er auch Lehrerreferent, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Poolreferent. Er initiierte die Unterschriftenaktionen „Sport vor Ort“ und „Gebt den Tieren eine Chance“, zusammen mit heutigen Bürgermeister Christian Scheider.
  • Von 1997 bis 2015 war Menschick Gemeinderat in Klagenfurt mit den Schwerpunkten Soziales und Sport (im speziellen Tennis). Im Jahr 2000 folgte durch Menschick der Antrag für den Bau einer Tennishalle auf dem Areal der Sportunion (anstatt in der Universitätsstraße). Die Umsetzung erfolgte im Jahr 2012. Er setzte sich auch erfolgreich – zusammen mit dem Land Kärnten und der damaligen Stadträtin Sieglinde Lessiak – für eine Drogenambulanz ein.
  • 2014 führte Menschick erste Gespräche mit dem Kärntner Tennisverband, um eine Tenniszeitung herauszugeben. Seit 2015 erscheint „Tennis Power“ vier Mal im Jahr sowohl in Kärnten, als auch Burgenland. Nach Ausstieg des Tennisverbands heißt das Magazin nun „Tennis Power – Hetz am Netz“.
  • 2015 hatte er die Idee für die Broschüre „Kärntens Jugend in Bewegung“. Es entstand eine Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten, dem Verein „Kärntens Jugend in Bewegung“ und dem Unternehmen „mst:druckoptimierer“. In der Broschüre sind sämtliche Dachverbände und alle BSO-zertifizierten Fachverbände mit rund 1.600 Vereinen alphabetisch aufgelistet. In einer Auflage von 10.000 Exemplaren wird die Broschüre der Bildungsdirektion zur Verfügung gestellt.
  • 2017 wurde ihm der „goldene Lorbeer“, die höchste Auszeichnung für ehrenamtliche Tätigkeiten im sportlichen und sozialen Bereich des Landes Kärnten, verliehen.
  • 2019 folgte die Ernennung zum Bewohnervertreter des Seniorenheims Hülgerthpark. 2020 erschien zum ersten Mal sein Magazin „Wir leben im Hülgerthpark“, das inzwischen vier Mal im Jahr herauskommt.

 

Zur Person

Hubert Menschick wurde am 4. März 1947 in Vöcklabruck (Oberösterreich) geboren und wuchs ins Linz auf. Nach der Matura 1965 am Humanistischen (später Akademischen) Gymnasium Linz und dem Studium in Graz führte er von 1982 bis 1993 zwei Tennisschulen. Eine in St. Urban (1982 bis 1984) und eine bis 1993 in Klagenfurt.

19.01.2022 12:33 - Update am: 19.01.2022 12:42
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Ehrpfennig für „Bibi“ MenschickHubert „Bibi“ Menschick (Dritter von links) bekam von Bürgermeister Christian Scheider (Zweiter von links) in Anwesenheit seiner ehemaligen Gattin Ilse Menschick und Sohn Gregor Menschick den Ehrpfennig verliehen.

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