Eishockey

Vier Sai­son-Der­bys, drei KAC-Sie­ge!

Gemessen an den Derbys ist der KAC auch in dieser Saison unumstritten die Nummer eins im Kärntnerland. Für zwei Spieler gab es von Trainer Petri Matikainen nach dem 6:0-Heimsieg gestern gegen den VSV ein Extra-Lob.

Vier Sai­son-Der­bys, drei KAC-Sie­ge! Der KAC, hier mit Stefan Geier (links) und Martin Schumnig (rechts), nahm gestern Abend den VSV (Felix Maxa) regelmäßig in die Mangel.

© EC-KAC/Kuess

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Soll­ten die Kla­gen­fur­ter Rot­ja­cken und die Vil­la­cher „Adler“ nicht womög­lich im Play-off auf­ein­an­der­tref­fen, sahen genau 1.773 Fans ges­tern Abend in der Stadt­hal­le in Kla­gen­furt das letz­te von vier Kärnt­ner Der­bys in der lau­fen­den Sai­son der „bet-at-home ICE Hockey League“. Der KAC demons­trier­te ein­drucks­voll sei­ne Vor­macht­stel­lung im Kärnt­ner­land: Der 6:0‑Sieg war der drit­te Sieg im vier­ten Sai­son-Der­by und nach dem 9:1 vom 26. Dezem­ber 2021 erneut eine bit­te­re Klat­sche für den VSV.

Der Spiel­be­richt

Der amtie­ren­de Meis­ter aus Kla­gen­furt ging von der ers­ten Sekun­de an ent­schlos­se­ner und aggres­si­ver zur Sache als die Vil­la­cher. Nach Dop­pel­pass mit Paul Post­ma sto­cher­te Niklas Würschl den Rebound über die Linie (10.). Früh im zwei­ten Drit­tel ver­dop­pel­ten die Rot­ja­cken ihren Vor­sprung, als Ste­ven Strong aus der Run­dung kom­mend flach zum Tor zog und mit der Rückhand ein­sen­de­te (24.). Der KAC ver­lor dann über wei­te Stre­cken des Mit­tel­drit­tels zwar den spie­le­ri­schen Faden, der VSV konn­te dar­aus jedoch kein Kapi­tal schla­gen. Und so ver­moch­ten die Rot­ja­cken das Score im letz­ten Durch­gang noch deut­lich in die Höhe zu schrau­ben: Manu­el Ganahl traf nach fei­ner Kom­bi­na­ti­on sei­ner gesam­ten Linie aus kur­zer Distanz (44.) und Matt Fraser verlängerte im Power­play einen schar­fen Tičar-Diagonalpass in die Maschen (46.). In der Schluss­pha­se schnürten dann Ganahl (55.) und Würschl (58.) jeweils aus kur­zer Distanz ihre persönlichen Dop­pel­packs.

Extra-Lob für Mai­er und Wür­schl

KAC-Coach Petri Mati­ka­i­nen fass­te den Spiel­ver­lauf fol­gen­der­ma­ßen zusam­men: „Ein exzel­len­tes drit­tes Drit­tel, das hat mir sehr gefal­len. Der ers­te Abschnitt war okay, der zwei­te überhaupt nicht gut, da waren wir tak­tisch viel zu undis­zi­pli­niert – zumin­dest gemes­sen an unse­ren Stan­dards.“ Aber: „In den letz­ten 20 Minu­ten haben wir alle geschlos­sen den Preis bezahlt, den man zah­len muss, um erfolg­reich zu sein.“ Mati­ka­i­nen hob einen Spie­ler extra her­vor: „David Mai­er hat in den ver­gan­ge­nen Wochen einen enor­men Pro­zess durch­lau­fen. Er ist gelern­ter Ver­tei­di­ger, spielt aber Flügelstürmer und macht das groß­ar­tig. Glei­ches gilt für Niklas Würschl. Die bei­den eröffnen uns neue Möglichkeiten, sie erfüllen ihre Auf­ga­ben sehr gut und stel­len sich in den Dienst der Mann­schaft.“

Für den KAC geht es am Frei­tag (28. Jän­ner 2022) um 19.15 Uhr mit einem Heim­spiel gegen die Dorn­birn Bull­dogs wei­ter. Der VSV emp­fängt zu Hau­se um 19.30 Uhr Tabel­len­füh­rer Red Bull Salz­burg.

26.01.2022 07:39
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Vier Sai­son-Der­bys, drei KAC-Sie­ge! Der KAC, hier mit Stefan Geier (links) und Martin Schumnig (rechts), nahm gestern Abend den VSV (Felix Maxa) regelmäßig in die Mangel.

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