Klimaschutz
Die „e5-Krone 2021“ geht an Neuhaus!
Zum Jahresauftakt der „e5“-Gemeinden vergab Landesrätin Sara Schaar die „e5-Krone 2021“ an die Gemeinde Neuhaus. Platz zwei geht an die Marktgemeinde Feistritz ob Bleiburg. Den dritten Platz teilen sich Griffen, Hermagor und Feld am See.
© Büro LR Schaar
Das „e5“-Landesprogramm für energieeffiziente und klimafreundliche Gemeinden startete mit einer Online-Auftaktveranstaltung ins Jahr 2022. „48 Gemeinden in Kärnten nehmen mittlerweile am ‚e5‘-Programm teil, setzen wichtige Schritte in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz und sind damit unverzichtbare Partner für das Land Kärnten, wenn es um das Umsetzen der Energiewende und der Klimaschutz-Ziele geht. Unsere neustes ‚e5‘-Gemeinde ist Heiligenblut, die ich im Programm herzlich begrüße“, verrät Landesrätin Sara Schaar, Umweltreferentin des Landes Kärnten.
Zwei Impulsförderungen 2022
Die „e5“-Gemeinden profitieren auch heuer von einem umfangreichen Weiterbildungsprogramm für alle „e5“-Teammitglieder, etwa im Rahmen von Seminaren, Exkursionen, Erfahrungsaustausch-Treffen oder Webinaren. In diesem Jahr gibt es auch wieder zwei Impulsförderungen. Mit Unterstützung des Kärntner Bildungswerks wird die Beratung zur ökologischen Bewirtschaftung kommunaler Grünflächen gefördert. Kosten von rund tausend Euro werden zur Gänze vom „e5“-Landesprogramm getragen. „Es geht darum, kommunale Grünflächen klimafit zu gestalten, sie an neue Bedingungen anzupassen und damit den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Um das Radfahren als Beitrag zur Mobilitätswende zu forcieren, wird auch die Neuerrichtung und der Ersatz veralteter Fahrrad-Abstellanlagen mit 50 Prozent der Nettoerrichtungskosten gefördert“, informiert Schaar.
Sonnenwiese Neuhaus
Höhepunkt der „e5“-Auftaktveranstaltung war die Verleihung der „e5-Krone 2021“ für besonders innovative und nachahmungswürdige Projekte in den „e5“-Gemeinden. Den Hauptpreis (10.000 Euro Preisgeld für Projektarbeit im Rahmen des „e5“-Programms) ergatterte die Gemeinde Neuhaus für das Projekt „Sonnenwiese Neuhaus – Naturgarten und Freiluft-Klassenzimmer auf dem ehemaligen Tennisplatz“. Dabei verwandelte sich ein brachliegender Tennisplatz unter Mithilfe der Kindergarten- und Volksschulkinder in einen Naturgarten mit unterschiedlichen Lebensräumen. Kindergarten und Volksschule nutzen die Sonnenwiese als Freiluft-Klassenzimmer und Naturlabor, für die Bevölkerung dient sie als Begegnungsraum und Ruheoase.

Klima-Camps in Feistritz ob Bleiburg
Der zweite Platz und damit 5.000 Euro Preisgeld ging an die Marktgemeinde Feistritz ob Bleiburg für die Umsetzung des „KLAR! Klima-Camps“. Kinder wurden dabei im vergangenen Sommer zu Klimaforschern und beschäftigten sich im Rahmen des Sommercamps mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel-Anpassung.

Die dritten Plätze
Wegen der nahezu identischen Bewertung der Jury wurde der dritte Platz gleich drei Mal vergeben: an die Gemeinden Griffen, Hermagor und Feld am See. Für sie gibt es jeweils 2.500 Euro Preisgeld. In Griffen gewann das Projekt „Grünes Klassenzimmer“, die „Fred E‑Stunde“ war das Projekt aus Hermagor und die Gemeinde Feld am See reichte das Projekt „KEMmts schaufeln!“ ein.
- „e5-Krone 2021“ für die Gemeinde Neuhaus: Amtsleiterin Regina Wiedl, Volksschuldirektorin Vida Logar, Künstler Helmut Blažej, Kleinkind-Erzieherin Nadja Daniel, Bürgermeister Patrick Skubel, Kindergarten-Leiterin Katharina Gunzer und Landesrätin Sara Schaar (von links)
- „e5-Krone 2021“ für die Gemeinde Neuhaus: Bürgermeister Patrick Skubel und Landesrätin Sara Schaar
- „e5-Krone 2021“ für die Gemeinde Neuhaus: Kleinkind-Erzieherin Nadja Daniel, Amtsleiterin Regina Wiedl, Kindergarten-Leiterin Katharina Gunzer, Volksschuldirektorin Vida Logar, Bürgermeister Patrick Skubel, Künstler Helmut Blažej, Imkerin Marica Skubel und Landesrätin Sara Schaar (von links)
- Platz zwei für Feistritz ob Bleiburg: Standesamt-Leiter Philipp Gunzer (links) und Bürgermeister Hermann Srienz
- Dritter Platz für Griffen: Christian Kostenko (Umwelt‑, Kanal- und Wasserbauamt), „e5“-Teamleiter Josef Kanz und „e5“-Betreuerin Christina Morak (von links)
- Hermagor auf Platz drei: Fahrschulleiter Michael Brunner, Umweltservice-Abteilungsleiterin Christina Egger, Vizebürgermeister Günter Pernul, Stadtamtsleiter Bernhard Resch und Bürgermeister Leopold Astner (von links)
- Platz drei für Feld am See: „e5“-Betreuer Armin Bostjancic-Feinig und Bürgermeisterin Michaela Oberlassnig

