„Willie“ Wurzer

Der „Nar­risch guat“-Star und sein Muse­um

Gerhard „Willie“ Wurzer, bekannt aus dem ORF-Quotenhit „Narrisch guat“, betreibt seit rund 20 Jahren in Guttaring sein eigenes Biermuseum. Was es mit seinem Spitznamen auf sich hat und wie er zu seiner Biersammlung kam, erzählt er im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Der „Nar­risch guat“-Star und sein Muse­um „Der Tschentsche mit seiner Henriette“, bekannt aus „Narrisch guat“: „Willie“ Wurzer (rechts) und Andreas Fischer

© ORF

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„Wil­lie“ Wur­zer (51) aus Gut­ta­ring ist gelern­ter Kell­ner. Seit zwei Jah­ren bedient der Tau­send­sas­sa im Gast­hof „Zum gol­de­nen Anker“ in Frie­sach die Gäs­te. Obwohl sein Tauf­nah­me „Ger­hard“ ist, rufen ihn alle „Wil­lie“.

War­um eigent­lich? Die Geschich­te in der Kurz­fas­sung: Ger­hard brach­te in einem Jugend­spiel das Kunst­stück zustan­de, in nur einer Spiel­hälf­te gleich zwei Eigen­to­re zu erzie­len. „Angeb­lich hat der ehe­ma­li­ge Team­spie­ler Wil­ly Kreuz mal ein Eigen­tor geschos­sen, das einem mei­ner Schüs­se ins eige­ne Tor ähnel­te“, erin­nert sich Wur­zer. Fort­an rie­fen ihn sei­ne Mit­spie­ler zur Schmach nur noch „Wil­lie Wurz“ – in Anleh­nung an Wil­ly Kreuz.

„Nar­risch guat“-Aufzeichnung

Wur­zer ist allein­er­zie­hen­der Vater der zwölf­jäh­ri­gen Leo­nie. Humor gehört zu sei­nem täg­li­chen Leben. Die­ser Tage steht er mit sei­nem Büh­nen­part­ner Andre­as „Anda“ Fischer als „Der Tsch­ent­sche mit sei­ner Hen­ri­et­te“ wie­der auf der „Nar­risch guat“-Bühne im ORF-Thea­ter in Kla­gen­furt.

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Ein Blick ins Bier­mu­se­um in Gut­ta­ring
© pri­vat

Die Sam­mel­lei­den­schaft

Neben dem Kaba­rett hat der Gut­ta­rin­ger ein wei­te­res Hob­by: Er sam­melt so ziem­lich alles, was mit dem Gers­ten­saft zu tun hat. Zu bewun­dern ist die Samm­lung in „Willie’s Bier­mu­se­um“, das in einem alten Bau­ern­haus in Gut­ta­ring ein­ge­rich­tet ist. Dar­in sind rund 15.000 ver­schie­de­ne Bier­fla­schen und Bier­do­sen sowie an die 5.000 Bier­glä­ser aus­ge­stellt. „Die Sam­mel­lust hat vor 30 Jah­ren begon­nen und wur­de durch mei­nen Kell­ner-Beruf gestei­gert. Es hat mit ein paar Fla­schen und Glä­sern ange­fan­gen. Seit­dem wer­den es täg­lich mehr. Stän­dig bekom­me ich Glä­ser, Dosen, Fla­schen und Bier­de­ckel aus aller Welt zuge­schickt. Beson­ders Bier­de­ckel flie­gen mir förm­lich zu. Mitt­ler­wei­le habe ich schon über 70.000 Exem­pla­re“, berich­tet Wur­zer.

Bier aus Irland

Das Beson­de­re am „Muse­ums­di­rek­tor“ ist, dass er selbst eher beim Wein zu Hau­se ist. „Bier trin­ke ich weni­ger. Und wenn, dann mein Lieb­lings­bier Stout von Guin­ness, ein tief­dunk­les, ober­gä­ri­ges Bier aus Irland“, ver­rät Wur­zer.

 

Wis­sens­wert

„Willie’s Bier­mu­se­um“ ist nach tele­fo­ni­scher Vor­anmel­dung (0664/13 99 169)  zu besich­ti­gen.

31.01.2022 12:50 - Update am: 31.01.2022 14:17
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Der „Nar­risch guat“-Star und sein Muse­um „Der Tschentsche mit seiner Henriette“, bekannt aus „Narrisch guat“: „Willie“ Wurzer (rechts) und Andreas Fischer

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