Förderung
„Urban-Regional-Cockpit“ vernetzt den Zentralraum
Eine innovative Datenplattform soll die Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden erleichtern. Das Projekt des Vereins „Zentralraum Kärnten Plus“ erhält eine Förderung des Landes Kärnten.
© Büro LR Gruber/Posch
Aus dem Fördercall für regionale Leuchtturm-Projekte unterstützt das Land Kärnten auch das Projekt „Urban-Regional-Cockpit“ mit einer Förderung aus dem Regionalentwicklungsreferat in Höhe von 32.000 Euro. Aus dem Projekt des Vereins „Zentralraum Kärnten Plus“ soll eine Online-Datenplattform entstehen, auf der eine Vielzahl an Messwerten gesammelt über ein einheitliches System abrufbar sind, etwa Wetterdaten, Verkehrs- und Mobilitätsströme, kommunales Baumanagement, Parkraumbewirtschaftung, Wasserver- und ‑entsorgung, Luftgüte- und Lärmmessungsdaten.
Daten- und Wissensaustausch
„Der Zentralraum Kärnten ist mit seinen über 300.000 Einwohnern eine sich dynamisch entwickelnde Region im Alpen-Adria-Raum. Dabei wird interkommunale Zusammenarbeit wichtiger denn je. Dieses Projekt erleichtert den Daten- und Wissensaustausch maßgeblich und leistet einen wichtigen Beitrag im Sinne der Digitalisierung und Vernetzung von Städten und Gemeinden“, betont Landesrat Martin Gruber, Referent für Regionalentwicklung des Landes Kärnten. Er sagte Adnan Alijagic, Geschäftsführer des Vereins „Zentralraum Kärnten Plus“, die Förderung in einem persönlichen Gespräch zu.
„Cockpit“ soll Ende 2022 fertig sein
Das Projekt hat ein Gesamtbudget von 128.000 Euro und wird auch von Landeshauptmann-Stellvertreterin und Digitalisierungsreferentin Gaby Schaunig sowie Landesrat und Gemeindereferenten Daniel Fellner unterstützt. Bis Ende 2022 sollen die Datensätze über ein Dashboard („Cockpit“) dargestellt sowie zentral verfügbar gemacht werden. Mit den gesammelten Daten lassen sich wesentlich bessere Abschätzungen und Pläne treffen, wovon Forschungsinstitute, Bildungseinrichtungen und auch die Wirtschaft profitieren sollen.
