Wirtschaftskammer
Ein Elektro-Auto für die Berufsschule 2 in Villach
Die Schüler der Fachberufsschule 2 in Villach beschäftigen sich auch mit E-Mobilität. Ein zusätzliches E-Auto für den Unterricht erhielt die Schule gestern von der Wirtschaftskammer Kärnten.
© WKK/Dietmar Wajand
Neben klassischen Verbrennungsmotoren gibt es in der Kfz-Technik ein immer mehr an Bedeutung gewinnendes Feld: die hybriden und elektrischen Motoren. Deshalb setzt die Fachberufsschule 2 in Villach im Lehrberuf Kfz-Technik auf möglichst viel Anschauungsmaterial. „Bei den Fahrzeugen veränderte sich die Tätigkeit der Lehrlinge in den vergangenen Jahren stark. Sie begegnen in den modernen Fahrzeugen ständig mehr elektronischen Aggregaten“, erklärt Michael Schnabl, Innungsmeister der Kfz-Techniker in der Wirtschaftskammer Kärnten.
An E‑Autos in der Praxis arbeiten
Im Ausbildungsschwerpunkt Elektromobilität lernen die Schüler den Umgang mit computergesteuerten Mess- und Diagnosegeräte, den Aufbau eines Elektrofahrzeugs sowie die Wartung und Reparatur von Elektromotoren. Nachdem dieser spezifische Bereich in der Kfz-Technik immer mehr an Bedeutung gewinnt, sind die Lehrer der Fachberufsschule bestrebt, dass die Lehrlinge auch in der Praxis an Elektroautos arbeiten können.
Für den Unterricht
Der kleine Fuhrpark der Fachberufsschule 2 wird nun um ein E‑Auto erweitert. Die Wirtschaftskammer Kärnten kaufte vor einigen Jahren einen E‑Mazda, den sie nun an die Fachberufsschule weitergibt. „Wir stehen mit der Fachberufsschule und den E‑Mobilitätsexperten immer wieder in Kontakt, denn für unseren E‑Mazda gab es ab und an Ersatzteilprobleme. Nun kamen wir zu dem Entschluss, dass der Mazda wohl in der Werkstatt in Villach besser aufgehoben ist und stellen ihn kostenlos für den Unterricht zur Verfügung“, berichtet Markus Polka, Marketingleiter der Wirtschaftskammer Kärnten.
Gut ausgebildete Fachkräfte
Gemeinsam mit Innungsmeister Schnabl übergab Polka gestern im Rahmen der virtuellen Lehrlingsmesse den Schlüssel an die Schüler. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Schnabl für die tolle Arbeit in der Berufsschule: „Gut ausgebildete Fachkräfte in unseren Unternehmen sind bei der Entwicklung unseres Lebensstandorts ausschlaggebend. Dieses Fachwissen bekommen sie einerseits in den Betrieben und andererseits in den Berufsschulen. Die hervorragende Arbeit in den Schulen bildet die Grundlage, damit diese jungen Menschen einen erfolgreichen Karriereweg in den Unternehmen einschlagen können.“
- Im Beisein von Landesschulinspektor Herbert Torta (ganz links) übergaben Wirtschaftskammer-Innungsmeister Michael Schnabl (Zweiter von rechts) und Wirtschaftskammer-Marketingleiter Markus Polka (ganz rechts) den E‑Mazda an Direktor Josef Stocker und einen der Schülervertreter.

