Österreich-Premiere

Ers­tes inklu­si­ves Tages­zen­trum in Brückl eröff­net

In Brückl im Bezirk St. Veit wurde heute eine Tagesstätte für ältere, pflegebedürftige und beeinträchtigte Menschen eröffnet. Es soll vor allem mit flexiblen Öffnungszeiten Angehörige entlasten.

Ers­tes inklu­si­ves Tages­zen­trum in Brückl eröff­net Jürgen Rotschnig (Gebäudeeigentümer-Vertreter), Heike Thamm (Gebäudeeigentümer-Vertreterin), Andreas Jesse (Geschäftsführer „autArK“), Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner und Bürgermeister Harald Tellian (von links)

© Büro LHStv. Prettner

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Kärn­ten nimmt eine Vor­rei­ter­rol­le ein: Am heu­ti­gen Don­ners­tag wur­de in Brückl ein soge­nann­tes inklu­si­ves Tages­zen­trum eröff­net. Es ist das Ers­te die­ser Art in Öster­reich. „Das Tages­zen­trum ist in zwei­er­lei Hin­sicht eine Novität: Zum einen ist es die ers­te inklu­si­ve Tagesstätte Österreichs. Zum ande­ren bie­tet es fle­xi­ble Betreuungsmöglichkeiten an“, berich­tet Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Bea­te Prett­ner (SPÖ) stolz. Sie ist die zustän­di­ge Gesund­heits- und Sozi­al­re­fe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten.

Ent­las­tung der Ange­hö­ri­gen

Die­ses Zen­trum soll zu einer Ent­las­tung für betreu­en­de Ange­hö­ri­ge füh­ren. „Wir wis­sen, dass ältere pflegebedürftige Men­schen eben­so wie beeinträchtigte Men­schen im eige­nen familiären Umfeld leben möchten: Pfle­gen­de Angehörige machen das mit der Unterstützung von mobi­len Diens­ten auch viel­fach möglich. Als Land Kärnten wol­len wir aber auch mit wei­te­ren Maß­nah­men, wie der For­cie­rung von Tages­zen­tren, die Ver­sor­gung zu Hau­se erleich­tern“, erklärt Prett­ner.

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Bea­te Prett­ner (rechts) über­reicht den „autArK“-MitarbeiterInnen des inklu­si­ven Tages­zen­trums in Brückl eine Vil­la­cher Tor­te.
© Büro LHStv. Prett­ner

Betreu­ung für 25 Men­schen

Gemein­sam mit pri­va­ten Inves­to­ren (Eigentümer-Gemein­schaft Fami­lie Rot­sch­nig), der Trägerorganisation „aut­Ark“ und mit Mit­teln des Görtschitztalfonds wur­de im Her­zen von Brückl ein indi­vi­du­al­ba­sier­tes Betreu­ungs­an­ge­bot für 25 Men­schen geschaf­fen. Zehn Mit­ar­bei­ter kümmern sich um eine abwechs­lungs­rei­che Tages­ge­stal­tung der Gäste. Dabei han­delt es sich um ein Team aus Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge­per­so­nal, Behindertenpädagogen, Sozialpädagogen und Ani­ma­teu­ren. Andre­as Jes­se, „autArK“-Geschäftsführer, erklärt: „Das Beson­de­re die­ses Tages­zen­trums sind nicht zuletzt die fle­xi­bel gestalt­ba­ren Öffnungszeiten: Sie rich­ten sich nach dem Bedarf der Tagesgäste.“ Die fixen Zei­ten sind von Mon­tag bis Don­ners­tag jeweils von 8 bis 16 Uhr und frei­tags von 8 bis 13 Uhr.

Aus­bau des sozia­len Ange­bots

Erleich­tert, trotz der erschwer­ten Coro­na-Rah­men­be­din­gun­gen nur mini­mal zeitverzögert eröffnen zu können, zeig­te sich Jürgen Rot­sch­nig als Eigentümervertreter: Als Pri­vat­in­ves­tor setz­te er rund 700.000 Euro in die Umwand­lung des ehe­ma­li­gen Billa-Gebäudes in das Tages­zen­trum. Auch Bürgermeister Harald Tel­li­an freut sich über auf das inklu­si­ve Vor­zei­ge­mo­dell: „Brückl baut damit sein sozia­les Ange­bot wei­ter aus. Wir sind eine Markt­ge­mein­de, die den Namen sozi­al wirk­lich lebt.“

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Hei­ke Thamm (Gebäu­de­ei­gen­tü­mer-ver­tre­te­rin), Andre­as Jes­se (Geschäfts­füh­rer „aut­ArK“), Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Bea­te Prett­ner, Bür­ger­meis­ter Harald Tel­li­an und Jür­gen Rot­sch­nig (Gebäu­de­ei­gen­tü­mer-Ver­tre­ter, von links)
© Büro LHStv. Prett­ner
22.04.2021 12:23 - Update am: 22.04.2021 13:33
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Ers­tes inklu­si­ves Tages­zen­trum in Brückl eröff­net Jürgen Rotschnig (Gebäudeeigentümer-Vertreter), Heike Thamm (Gebäudeeigentümer-Vertreterin), Andreas Jesse (Geschäftsführer „autArK“), Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner und Bürgermeister Harald Tellian (von links)

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