Stadttheater
Knapp 18 Millionen Euro für kulturellen Leitbetrieb
In ihrer Sitzung am nächsten Mittwoch legt die Kärntner Landesregierung den Grundstein für die neuen Finanzierungsrichtlinien für das Stadttheater Klagenfurt.
Die Kärntner Landesregierung befasst sich in ihrer nächsten Sitzung am Mittwoch mit dem Stadttheater in Klagenfurt. „Ein hochkarätiges und leistbares Kulturangebot für alle Kärntner zu schaffen, ist ein zentrales Anliegen der Kulturpolitik in unserem Bundesland“, sagt Landeshauptmann und Kulturreferent Peter Kaiser. Konkret geht es in der Regierungssitzung darum, den Grundstein für die neuen Finanzierungsrichtlinien für das Stadttheater Klagenfurt zu legen. Diese Richtlinien dienen als Grundlage für die nächsten vier Spielsaisonen. Parallel dazu ist auch ein Beschluss des zweiten Eigentümers des Stadttheaters, der Landeshauptstadt Klagenfurt, notwendig.
Auch ein wichtiger Arbeitgeber
Die mehrjährige Finanzierungsgrundlage sieht einen Förderbetrag der beiden Eigentümer in Höhe von 17,664 Millionen Euro pro Spielsaison vor. Auf das Land Kärnten entfallen 10,84 Millionen Euro. Die neuen Finanzierungsrichtlinien gelten ab der nächsten Spielzeit 2022/23 bis inklusive der Saison 2025/26. „Mit dieser Förderung wird ein hochqualitatives Programm am Stadttheater Klagenfurt ermöglicht, das nicht nur zu unterhalten weiß, sondern insbesondere auch dem Bildungsauftrag gerecht wird, dem sich die Eigentümer des Hauses verpflichtet haben“, unterstreicht Kaiser die Bedeutung der finanziellen Absicherung des kulturellen Leitbetriebs in Kärnten. Mit rund 260 beschäftigten Personen ist das Stadttheater auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.
Künstlerische Reputation
Mit überzeugenden Produktionen konnten sich das Stadttheater Klagenfurt und das Kärntner Sinfonieorchester eine über die Grenzen unseres Bundeslands hinausgehende künstlerische Reputation erarbeiten. Aktuell feiert das Stadttheater Klagenfurt mit der Kammeroper „Jakob Lenz“ Erfolge. „Die hohe Qualität des Dargebotenen lässt mich als Kulturreferenten und Vorsitzenden des Theaterausschusses mit großer Freude und angemessenem Stolz über die Leistungen des Stadttheaters resümieren“, betont Kaiser.
