Hochzeiten

Hier trügt nicht der „Schein“!

Der heutige 22. 2. 2022 ist ein magisches Datum für Hochzeiten. Die Lavanttalerin Renate Schein setzt in ihrem Modeatelier „Doren Design“ maßgeschneiderte Maßstäbe für den schönsten Tag im Leben. „KLiCK Kärnten“ besuchte die Designerin.

Hier trügt nicht der „Schein“! Renate „Doren“ Schein mit Ehemann Peter

© kope

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Vor 24 Jah­ren begann die Bau­ern­toch­ter Rena­te Schein in Klei­ned­ling bei Wolfs­berg mit dem Anfer­ti­gen von Braut­klei­dern. „Nach dem Besuch der Frau­en­be­rufs­schu­le und einer Desi­gner­aus­bil­dung bei Mül­ler in Mün­chen habe ich mei­nen Kind­heits­traum ver­wirk­licht und begon­nen, Braut­klei­der zu ent­wer­fen und zu schnei­dern“, erzählt Schein im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“. Der Desi­gner­na­me „Doren“ setzt sich aus ihrem Mäd­chen­na­men (Dohr Rena­te) zusam­men. Für die Desi­gne­rin ist Braut­mo­de die anspruchs­volls­te und zugleich schöns­te Mode.

180 Braut­klei­der

Die Zei­ten, geprägt von der Pan­de­mie, änder­ten sich auch für Hoch­zeits­aus­stat­ter. „In den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren ist unse­re Pro­duk­ti­on um 90 Pro­zent zurück­ge­gan­gen. Im Jahr 2020 konn­ten wir uns mit dem Nähen von Coro­na-Mas­ken über Was­ser hal­ten“, berich­tet Schein. Es besteht die Hoff­nung, dass sich die Lage lang­sam ent­spannt. „Im Salon hän­gen rund 180 Hoch­zeits­klei­der, die für den Ver­kauf und den Ver­leih zur Ver­fü­gung ste­hen. Wir stat­ten natür­lich auch die Bräu­ti­ga­me aus“, erklärt die Desi­gne­rin. Ein Hoch­zeits­kleid kos­tet zwi­schen 800 und 1.500 Euro. „Nach oben sind kei­ne Gren­zen gesetzt, das kommt ganz auf den Geschmack und die Wün­sche der Braut an“, schil­dert Schein. Neben Hoch­zeits­mo­de gibt es auch maß­ge­fer­tig­te Klei­der für Tau­fe und Erst­kom­mu­ni­on.

Die Mit­ar­bei­ter

In den ver­gan­ge­nen 24 Jah­ren bil­de­te die Unter­neh­me­rin 17 Lehr­lin­ge aus: „Ich bin sehr stolz dar­auf, dass alle Lehr­lin­ge den Gesel­len­brief geschafft haben. Der­zeit habe ich zwei Lehr­lin­ge und zwei Mit­ar­bei­ter.“ Dazu zählt auch Ehe­mann Peter: Er wech­sel­te von der Metall­bran­che in die haus­ei­ge­ne Stick­ab­tei­lung. „Unse­re Kun­den tra­gen sehr viel zu Wei­ter­ent­wick­lung unse­rer Model­le bei. Sie kom­men mit Wün­schen und Ideen zu uns und wir set­zen sie um“, sagt die Unter­neh­me­rin. Die Hoch­zei­ter kom­men aus ganz Kärn­ten, der Stei­er­mark, Wien und auch aus Bay­ern und der Schweiz in den Mode­sa­lon nach Klei­ned­ling bei Wolfs­berg.

Auch für Mie­der bekannt

Auch mit der Her­stel­lung von Mie­dern mach­te sich die Lavant­ta­le­rin weit über die Gren­zen hin­aus einen Namen. Selbst die bekann­te Sän­ge­rin Jazz Git­ti schwört auf die Model­le von „Doren“. „Auch bei den Mie­dern hat es eine Ent­wick­lung gege­ben: Sie wer­den heut­zu­ta­ge meist unsicht­bar unter der Wäsche getra­gen“, meint Schein.

Spon­ta­ne Hoch­zei­ten

Das Hoch­zeits­ver­hal­ten wan­del­te sich im Lau­fe der Jah­re. „Es gibt vie­le Paa­re, die am Wochen­en­de ent­schie­den, dass sie sich am dar­auf­fol­gen­den Frei­tag trau­en las­sen. Für uns ist das kein Pro­blem: Wir haben genü­gend Hoch­zeits­klei­der für Micro-Hoch­zei­ten lagernd“, ver­rät Schein. Pro­duk­ti­ons­stät­te und Schau­räu­me erstre­cken sich über 1.900 Qua­drat­me­ter. „Wenn die künf­ti­ge Braut unse­re Schau- und Pro­ben­räu­me betritt, ist es der Start zu einem erleb­nis­rei­chen Tag. Ein Tag, der für die Braut ein unver­gess­li­ches Erleb­nis wer­den soll“, betont Schein.

 

22.02.2022 06:33
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Hier trügt nicht der „Schein“! Renate „Doren“ Schein mit Ehemann Peter

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