Petri Matikainen

„Die Eis­ho­ckey-Göt­ter sind gegen uns!“

Vier Stangenschüsse in 65 Minuten: Trotz couragierten Auftretens fehlte dem KAC gestern gegen HC Orli Znojmo auch das Quäntchen Glück. Die Klagenfurter Rotjacken müssen nun über den Zwischenstopp Pre-Playoffs die Saison retten.

„Die Eis­ho­ckey-Göt­ter sind gegen uns!“ Daniel Obersteiner (rechts) & Co. suchten die Zweikämpfe, fanden und gewannen sie, Tor wollte aber keines gelingen.

© EC-KAC/Kuess

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Seit ges­tern Abend ist für den KAC der direk­te Zug Rich­tung Play­offs mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit abge­fah­ren. Die Nie­der­la­ge im Penal­ty­schie­ßen gegen den HC Orli Znoj­mo (Tsche­chi­en) nach einem 0:0 in der regu­lä­ren Spiel­zeit und nach der Ver­län­ge­rung bedeu­tet, dass sich die Kla­gen­fur­ter Rot­ja­cken über den Zwi­schen­stopp Pre-Play­offs für das Vier­tel­fi­na­le der „bet-at-home ICE Hockey League“ qua­li­fi­zie­ren müs­sen. Um sich dafür die best­mög­li­che Aus­gangs­po­si­ti­on zu erkämp­fen, ist es not­wen­dig, im letz­ten Spiel des Grund­durch­gangs am Sonn­tag (27. Febru­ar 2022) mit Spiel­be­ginn um 17.30 Uhr bei den Graz 99ers zu punk­ten.

Höchst­en­ga­gier­tes Auf­tre­ten

Das Auf­tre­ten des amtie­ren­den Meis­ters ges­tern gegen die Tsche­chen war höchst­en­ga­giert, ledig­lich ein Tref­fer woll­te nicht und nicht gelin­gen. „Wir sind heu­te zu guten Chan­cen gekom­men, die Eishockey-Götter sind aktu­ell aber gegen uns“, sag­te Coach Petri Mati­ka­i­nen unmit­tel­bar nach der unver­dien­ten Nie­der­la­ge. Tat­säch­lich hat­ten die KAC-Cracks nach 65 Minu­ten gleich vier Mal nur die Stan­ge getrof­fen: Ste­ven Strong (34.), Matt Fraser (41.) sowie Nick Peter­sen (59. und 63.). Auch die Tsche­chen klopf­ten zwei Mal auf „Holz“.

Trai­ner ist stolz auf die Leis­tung

Mati­ka­i­nen stell­te trotz allem einen Auf­wärts­trend fest: „Das war ein exzel­len­tes Eis­ho­ckey­spiel und einer unse­rer bes­ten Auf­trit­te in die­ser Sai­son. End­lich gehen wir in die rich­ti­ge Rich­tung, welch eine Stei­ge­rung gegenüber der ver­gan­ge­nen Woche!“ Er gestand: „Da waren wir ein Hühnerhaufen, der kreuz und quer gelau­fen ist.“ Ganz anders eben ges­tern: „Heute hin­ge­gen haben wir als Mann­schaft die Zweikämpfe gesucht, gefun­den und gewon­nen. So wol­len wir von nun an wei­ter­ma­chen, ich bin stolz auf die heu­ti­ge Leis­tung unse­res Teams!“ Natür­lich feh­len die Tore, wes­halb sich Mati­ka­i­nen wie­der auf die Eis­ho­ckey-Göt­ter beruft: „Wir sind heu­te zu guten Chan­cen gekom­men. Die Eishockey-Götter sind aktu­ell gegen uns, aber das ist okay, wir müs­sen uns ihr Ver­trau­en ver­die­nen.“

23.02.2022 11:40 - Update am: 23.02.2022 11:48
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„Die Eis­ho­ckey-Göt­ter sind gegen uns!“ Daniel Obersteiner (rechts) & Co. suchten die Zweikämpfe, fanden und gewannen sie, Tor wollte aber keines gelingen.

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