Brückenbau

Nun wird Drau­brü­cke Vil­lach Nord saniert

Über 1,6 Millionen Euro investieren das Land Kärnten und Stadt Villach in das heuer größte Brücken-Bauprojekt. Die Bauarbeiten starten am Montag.

Draubrücke Villach Nord Die Draubrücke Villach Nord wird jetzt saniert.

© Büro LR Gruber

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Am Mon­tag, 26. April, begin­nen die Bau­ar­bei­ten bei der Drau­brü­cke Vil­lach Nord. Es han­delt sich um eine umfang­rei­che Sanie­rung, denn an den Lagern und an den Fahr­bahn-Über­gän­gen wur­den mas­si­ve Schä­den fest­ge­stellt, außer­dem Mate­ri­al-Aus­brü­che bei der Gelän­der-Befes­ti­gung am Geh- und Rad­weg. Die Stahl­leit­wän­de sind durch Kor­ro­si­on geschä­digt, der Fahr­bahn-Belag ist stark geris­sen. Ober­fläch­li­che Beton­schä­den gibt es an Pfei­lern.

Stra­ßen­bau-Refe­rent Mar­tin Gru­ber sagt, man müs­se nun wie­der für Sicher­heit sor­gen: “Vom Stahl­trag­werk bis hin zur Fahr­bahn wird ein gro­ßer Teil des Bau­werks erneu­ert.”

Stadt betei­ligt sich an Kos­ten

Inves­tiert wer­den über 1,6 Mil­lio­nen Euro – 1.350.000 Euro über­nimmt das Land, 260.000 Euro die Stadt Vil­lach. “Es ist das größ­te Brü­cken-Bau­pro­jekt, das wir im heu­ri­gen Bau­pro­gramm ein­ge­plant haben”, ver­mel­det Gru­ber. Die Stadt Vil­lach betei­ligt sich an den Kos­ten, weil auch der Geh- und Rad­weg über die Brü­cke erneu­ert wird.

Die Sanie­rungs­maß­nah­men

Kon­kret wird zuerst das Stahl­trag­werk im Bereich der bei­den Fluss­pfei­ler ver­stärkt, um es für den Lager-Tausch anhe­ben zu kön­nen. Gelän­der, Stahl­leit­wand und Beleuch­tung sowie der schad­haf­te Rand­bal­ken-Beton wer­den abge­tra­gen. Nach der Erneue­rung der Fahr­bahn-Über­gän­ge wird die vor­han­de­ne Asphalt­de­cke abge­fräst und erneu­ert. Pfei­ler, Wider­la­ger und Brü­cken­ent­wäs­se­rung wer­den saniert. Im Sep­tem­ber soll alles fer­tig sein.

Umlei­tun­gen

Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen im betref­fen­den Abschnitt der B100 sind vor­pro­gram­miert. Die­sen pas­sie­ren täg­lich um die 13.500 Fahr­zeu­ge. Fol­gen­de Ver­kehrs­füh­rung ist vor­ge­se­hen:

  • Ablei­tung des Ver­kehrs in Fahrt­rich­tung Spit­tal kurz vor der Brü­cke auf die L37 Fern­dor­fer Stra­ße (Renn­stei­ner Stra­ße), von dort Wei­ter­lei­tung über die L37 bis nach Gum­mern, dann wei­ter über die L43 (Drau­brü­cke Gum­mern) bis zur B100 (Kreis­ver­kehr)
  • Gegen­rich­tung von Spit­tal kom­mend in Rich­tung B94 (Seen­drei­eck) ein­spu­ri­ge Füh­rung über die Bau­stel­le (30-km/h‑­Be­schrän­kung)
  • Kei­ne geson­der­ten Gewichts­be­schrän­kun­gen in bei­den Fahrt­rich­tun­gen
  • Über­re­gio­na­ler Ver­kehr: Umlei­tung über die A10 Tau­ern­au­to­bahn
  • Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer: über “St. Mar­ti­ner Drau­steg” zwi­schen Lind und Unte­re Fel­lach
Anzei­ge
Draubrücke Villach Nord
Lan­des­rat und Stra­ßen­bau-Refe­rent Mar­tin Gru­ber
© Büro LR Gru­ber
23.04.2021 15:07
Anzeige
Draubrücke Villach Nord Die Draubrücke Villach Nord wird jetzt saniert.

© Büro LR Gruber