Eishockey
Rok Tičar fällt wohl länger aus
Die Klagenfurter Stadthalle wird heute Abend beim zweiten Viertelfinal-Spiel zwischen dem EC KAC und den Vienna Capitals wohl nahezu ausverkauft sein. Fehlen wird leider der Slowene Rok Tičar.
© EC-KAC Betriebs GmbH
Mit dem hart erkämpften 2:1‑Sieg in der Overtime am Mittwoch in Wien ging der EC KAC in der Viertelfinal-Serie der „win2day ICE Hockey League“ gegen die Vienna Capitals nicht nur mit 1:0 in Führung, sondern verschaffte sich auch einen kleinen Vorteil für die restliche Serie. Heute Abend wird die Stadthalle in Klagenfurt wohl nahezu ausverkauft sein und beben, wenn um 19.15 Uhr das zweite Spiel beginnt.
Vier Ausfälle
Die Freude über den perfekten Start in die Play-offs wird lediglich vom Ausfall von Rok Tičar getrübt: Im Abschlusstraining vor dem ersten Spiel am Mittwoch zog sich der Slowene eine Oberkörper-Verletzung zu und wird mit großer Wahrscheinlichkeit länger nicht zur Verfügung stehen. Ebenso wie die seit längerem fehlenden Jakob Holzer, Niklas Würschl und Johannes Bischofberger.

„Im Forechecking giftiger werden“
„Spiel eins am Mittwoch hat schon gezeigt, dass wir in einer sehr engen und vermutlich auch torarmen Serie stehen, weil beide Teams viel Wert auf die Defensive legen. Unser Unterzahlspiel war sehr in Ordnung, im Powerplay haben wir aber sicher noch einigen Raum für Verbesserung“, sagt Verteidiger Marin Schumnig vor der heutigen Begegnung. Um die Wiener stärker unter Druck setzen zu können, muss laut ihm auch das Forechecking giftiger werden. „Die Capitals sind eisläuferisch gut und verfügen über viele Spieler mit Routine, die wissen, wie man mit solchen Situationen umgeht. In der ersten Partie gaben sie viele Schüsse auf unser Tor ab, wir brachten zum Glück die Rebounds meist sauber weg, das muss uns auch heute wieder gelingen“, betont Schumnig.
