Gertraud Maierbrugger

Die Pis­ten­but­le­rin mit dem son­ni­gen Gemüt

Bereits von Weitem erkennen Gäste auf den Pisten der Turracher Höhe den Skidoo von Pistenbutlerin Gertraud Maierbrugger im Mercedes-Look. Im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ erzählt sie, wie alles begann.

Die Pis­ten­but­le­rin mit dem son­ni­gen Gemüt Pistenbutlerin Gertraud Maierbrugger mit ihrem Arbeitsgerät

© Turracher Bergbahnen

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Seit vie­len Jah­ren sind auf der Tur­ra­cher Höhe Pis­ten­but­le­rin und Pis­ten­but­ler im Ein­satz. Sie küm­mern sich um das Wohl­be­fin­den der zahl­rei­chen Gäs­te auf den Pis­ten. Ger­traud Mai­er­brug­ger aus St. Mar­ga­re­then bei Pater­gas­sen ist seit 13 Jah­ren Pis­ten­but­le­rin. Eigent­lich bewarb sie sich für den Job an der Kas­sa. „Damals war aller­dings kei­ne Stel­le frei. Betriebs­lei­ter Harald Ross­mann hat mir gesagt, er mel­det sich bei mir, wenn eine Stel­le neu zu beset­zen ist. 14 Tage spä­ter ist schon der Anruf gekom­men, dass der Job einer Pis­ten­but­le­rin frei ist. Die Grund­vor­aus­set­zun­gen waren, gut Ski und Ski­doo fah­ren zu kön­nen. Für mich kein Pro­blem, immer­hin habe ich zehn Jah­re die Schwarz­see-Hüt­te geführt. Ich habe dann die Stel­le ange­nom­men“, erzählt Mai­er­brug­ger im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“

Mobi­le The­ke

Dem Ski­doo ist eine mobi­le The­ke ange­baut. „Im Gepäck habe ich genü­gend Pro­sec­co, Glas­glä­ser, Trau­ben­zu­cker für die Kin­der, klei­ne Snacks, Taschen­tü­cher und auch Son­nen­creme. Alles ist für die Ski­fah­rer als Ser­vice der Tur­ra­cher Berg­bah­nen kos­ten­los. Um zehn Uhr fah­re ich los und schaue, was bei den Lif­ten los ist“, berich­tet Mai­er­brug­ger. Dann sucht sie sich ein son­ni­ges Plat­zerl und baut dort inner­halb von fünf Minu­ten ihre The­ke auf. „Es dau­ert nicht lan­ge, bis die ers­ten Ski­fah­rer zu mir kom­men, weil sie wis­sen, hier gibt es einen Pro­sec­co und die Kin­der dür­fen etwas aus der Über­ra­schungs­box neh­men“, ver­rät Mai­er­brug­ger.

Mit Humor bei der Arbeit

Sie ist als immer freund­li­che Pis­ten­but­le­rin mit einem Lachen im Gesicht bekannt. „Das fällt mir nicht schwer: Abge­se­hen von eini­gen ‚Grant­scherm‘ sind auf den Pis­ten nur net­te und locke­re Ski­fah­rer unter­wegs. Ich habe vie­le Stamm­gäs­te, die nur wegen wegen des But­ler-Ser­vice auf die Tur­ra­cher Höhe fah­ren. Sie füh­len sich bei einem Pro­sec­co und einem Plau­scherl rich­tig wohl“, schil­dert Mai­er­brug­ger. Humor ist der Stim­mungs­ka­no­ne natür­lich nicht fremd: Sie singt in einem Chor und steht beim Rei­chen­au­er Fasching mit der Solo­num­mer „Durch die Blu­me“ auf der Büh­ne.

Beim „Nocky Flit­zer“ im Som­mer

Bei den Tur­ra­cher Berg­bah­nen ist sie voll­zeit­be­schäf­tigt. „Im Som­mer sit­ze ich bei der Som­mer­ro­del­bahn ‚Nocky Flit­zer‘ an der Kas­sa. Im Win­ter Pis­ten­but­le­rin zu sein, ist mir eine gro­ße Freu­de und Ehre. Ich füh­le mich auf Tur­ra­cher Höhe rund­um wohl“, sagt Mai­er­brug­ger.

12.03.2022 06:50
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Die Pis­ten­but­le­rin mit dem son­ni­gen Gemüt Pistenbutlerin Gertraud Maierbrugger mit ihrem Arbeitsgerät

© Turracher Bergbahnen