Kärnten
AK und ÖGB: „Arbeitnehmer umgehend entlasten!“
Kilometergeld, Halbierung der Mehrwertsteuer auf Treibstoff und Aussetzung der Mineralölsteuer – alle Forderungen der Arbeiterkammer Kärnten und des ÖGB Kärnten an die Bundesregierung im Überblick.
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Die Teuerungswelle trifft auch die Kärntner mit voller Wucht. Massive Teuerungen in den Bereichen Treibstoff, Energie und Wohnen belastet die Haushaltsbudgets massiv. Und: Ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht. Die Arbeiterkammer Kärnten und der ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund) Kärnten fordern daher die Bundesregierung auf, umgehend effektive Maßnahmen gegen die Teuerung zu ergreifen (siehe unten).
Kritik an Energiegipfel in Wien
„Viele Menschen haben bereits jetzt Probleme, ihren Alltag in finanzieller Hinsicht zu bestreiten. Die Fahrt zur Arbeit, der Strom, die Heizkosten – vieles lässt sich kaum noch finanzieren“, erklärten Arbeiterkammer-Präsident Günther Goach und ÖGB-Landesvorsitzender Hermann Lipitsch. Die Bundesregierung muss sofort handeln. „Es ist aber befremdlich, dass der für morgen angesetzte Energiegipfel in Wien ohne Einbindung von Arbeiterkammer und Gewerkschaften stattfindet“, kritisierten Goach und Lipitsch. Ihre Schlussfolgerung: Bedauerlicherweise möchte die Bundesregierung offenbar die Perspektive der Konsumenten und Verbraucher nicht in ihre Überlegungen einbinden.
Die Forderungen
Arbeiterkammer und Österreichischer Gewerkschaftsbund fordern von der Bundesregierung unter anderem:
- eine Erhöhung des Kilometergelds auf 50 Cents
- eine vorübergehende Halbierung der Mehrwertsteuer auf Benzin, Diesel und Heizöl
- eine vorübergehende Aussetzung der Mineralölsteuer auf Benzin, Diesel und Heizöl
- eine vorübergehende Abschaffung der Erdgasabgabe für Heizen mit Erdgas
- eine deutliche Erhöhung der Heizkosten-Zuschüsse der Bundesländer und eine Ausweitung des Kreises der Begünstigten dieser Zuschüsse
