Banken
GPA Kärnten startete Protestaktion
Keine Annäherung gab es bei den bisherigen Kollektivvertragsverhandlungen für den Finanz-Bereich zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern. Mit einer sogenannten „Zebrastreifen-Aktion“ wurde gestern in Klagenfurt der Forderung nach einem fairen Abschluss Nachdruck verliehen.
© ÖGB Kärnten
Laut Gewerkschaft schreiben die Banken Rekordzahlen: Angesichts des aktuellen Rekordwerts der österreichischen Kreditinstitute von 6,5 Milliarden Jahresüberschuss nach Steuern fordern GPA und Betriebsräte eine nachhaltige Gehaltserhöhung für die etwa 73.000 Angestellten. Von den Kollektivvertragsverhandlungen sind in Kärnten rund 5.000 Beschäftigte betroffen.
Erhöhung von 3,8 Prozent
Die Gewerkschaft setzt sich konkret für eine Erhöhung der Gehälter der Bankangestellten von 3,8 Prozent ein, das Angebot der Vertreter der Arbeitgeber liegt bei 2,6 Prozent. „Dem können wir als Gewerkschaft nicht zustimmen und dagegen werden wir uns auch wehren“, stellt Sigrid Bernhard, Regionalsekretärin der Gewerkschaft GPA Kärnten, klar. Mit einer sogenannten „Zebrastreifen-Aktion“ wurde gestern in Klagenfurt der Forderung nach einem fairen Abschluss Nachdruck verliehen.