Klimafit
Sechzig Jungbäume für Klagenfurt
In diesen Tagen pflanzt die Abteilung Stadtgarten rund sechzig Jungbäume an den Standorten Baumbachplatz, Stauderplatz, Rudolfsbahngürtel und Lerchenfeldstraße.
Bei der Umsetzung der „Smart City“-Strategie in Klagenfurt spielt die Abteilung Stadtgarten eine entscheidende Rolle. „Wir reagieren schon seit einigen Jahren auf den Klimawandel mit einer angepassten Gestaltung des Stadtgrüns, etwa in Form von klimafitten Baum- und Staudenmischpflanzungen an markanten Standorten“, informiert Stadtrat und Stadtgartenreferent Max Habenicht. Derzeit pflanzen die Stadtgarten-Mitarbeiter rund sechzig Jungbäume an den Standorten Baumbachplatz, Stauderplatz, Rudolfsbahngürtel und Lerchenfeldstraße.
Für das Stadtklima
Die Stadtgärtner legen auch am hochfrequentierten Stauderplatz mit der Kreuzung Villacher Ring/Villacher Straße klimafitte Staudenmischbeete an. Diese sehen nicht nur attraktiv aus, sie sind auch perennierend (mehrere Jahre überdauernd) und winterhart. Dazu ertragen die verwendeten Staudenarten wie Purpur-Sonnenhut, Mädchenauge oder Schafgarbe auch Hitze und Trockenheit gut. Sie sind damit bestens für das Stadtklima geeignet und bieten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.

Naturhaushalt der Stadt
Nach ein bis zwei Jahren Wachstum sind die Stauden in Form und Größe bereits gut entwickelt. Dadurch besteht eine Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten. Das zeigt sich besonders bei den unterschiedlichen Strukturen und Farbeffekten im Jahreszeitenverlauf. Stauden sind nicht nur ein wesentliches Element in der urbanen Freiraumgestaltung, sie erzielen auch viele positive Wirkungen auf den Naturhaushalt der Stadt in den Bereichen Biodiversität und Wasserhaushalt. Weitere Vorteile gegenüber Vielschnittrasen oder Annuellen-Beeten sind die Langlebigkeit und der reduzierte Pflegeaufwand, die in Zeiten knapper Budgets ebenso zu berücksichtigen sind.


