Judo
10-Jahr-Jubiläum der Feldkirchner Judokas
Judo-Kurse im Jahr 2005 waren der Grundstein für die Gründung des ASVÖ Judo Feldkirchen im Jahr 2012. Gründungsvater Martin Hinteregger stellt im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ seinen Verein vor.
Vor 17 Jahren fanden in Feldkirchen unter der Leitung von Markus Mayer die ersten Judo-Kurse für Anfänger statt. „Damals wurden sie noch im Namen des Judo-Clubs SV Treffen durchgeführt. Es war mehr eine Nachmittagsbetreuung“, erzählt Martin Hinteregger, Obmann des ASVÖ Judo Feldkirchen. Durch den stetigen Zuwachs an Mitgliedern entschloss sich Hinteregger im Jahr 2011, mit Unterstützung des Clubs aus Treffen einen eigenen Verein zu gründen. Mit Obmann Franz Nössler, Kassier Herwig Schmidt und Schriftführer Jürgen Köck wurde schnell ein starkes und ambitioniertes Team gefunden. 2012 starteten sie mit dem eigenen Verein durch.
Die Übernahme
Vor fünf Jahren wählten die Mitglieder Vereinsgründer Hinteregger zu ihrem Obmann. „Die vergangenen zwei Jahre waren für uns die schwersten. Durch die Pandemie haben wir wie viele Sportarten einige Nachwuchs-Judokas – vorwiegend im Alter von zwölf bis 15 Jahren – verloren. Viele davon haben sich Sportarten zugewandt, die man auch im Freien ausüben kann. Einige haben sich dann in Computerspielen vertieft“, berichtet Hinteregger, der auch Präsident des Judo Landesverbands Kärnten ist. Er ist mit dem vierten Dan der höchst graduierte Judoka im Feldkirchner Verein. Derzeit hat dieser Verein 75 aktive Mitglieder im Alter von vier bis 66 Jahren.
Die Jugendarbeit
Dem Verein liegt besonders die Jugendarbeit auf dem Herzen. „Wir bauen das Training unter dem Motto Spiel, Spaß und Sport auf. Judo ist eine Kampfsportart mit wohlüberlegten, festen Regeln. Die Kinder erhalten eine vielseitige, motorische Ausbildung, ohne dabei überfordert zu werden. Motorische Grundeigenschaften wie Beweglichkeit, Gewandtheit, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer werden verbessert“, erklärt Hinteregger. In der Gruppe lernen Kinder auch ein positives Sozialverhalten. Die Fairness steht stets im Vordergrund. Trainiert wird in der Sporthalle in Feldkirchen bis zu drei Mal in der Woche.
Die Erfolge
Das heurige Jahr begann für den Verein gut. „Unsere Judokas Phillip Lück und Jürgen Grebien konnten bei den österreichischen U18-Meisterschaften jeweils eine Bronzemedaille holen. Sehr gut ist es auch für Giorgi Nagladze mit Silber bei der U21-Meisterschaft und Bronze im U23-Bewerb gelaufen“, verrät Hinteregger.
- Martin Hinteregger (links) beim Rückenwurf „Ura-nage“
- Martin Hinteregger, Obmann des ASVÖ Judo Feldkirchen
- Martin Hinteregger (vorne) mit Trainingspartner Philipp Stark bei einem Morote-seoi-nage


