Interkommunal

Vil­lach holt mit Umland-Gemein­den För­de­run­gen ab

Die Stadt Villach und die Umlandgemeinden lukrieren Förderungen für interkommunale Projekte. Demnächst werden gemeinsam Fahrzeuge für die Wirtschaftshöfe angeschafft.

Vil­lach holt mit Umland-Gemein­den För­de­run­gen ab Im Campingbad Ossiacher See in Annenheim: Treffens Bürgermeister Klaus Glanznig, Stadtrat Harald Sobe, Campingbad-Aufsichtsrätin Claudia Boyneburg-Spendier, Bürgermeister Günther Albel und Bad-Geschäftsführer Phillip Schuster (von links)

© Karin Wernig

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Die inter­kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Stadt Vil­lach und den Umland­ge­mein­den wächst und gedeiht. Die aktu­ell jüngsten Inves­ti­tio­nen flie­ßen in drei Wirt­schafts­fahr­zeu­ge. „Es han­delt sich jeweils um Einsatzgeräte, die eine Gemein­de allein nicht per­ma­nent benötigt oder die im jewei­li­gen Grenz­ge­biet ein­ge­setzt wer­den“, erklärt Bürgermeister Günther Albel. Mit der Markt­ge­mein­de Arnold­stein schafft die Stadt Vil­lach gera­de eine Kehr­ma­schi­ne und einen Drei-Achs-Kip­per mit Kran und Auf­bau­ten an. Mit der Markt­ge­mein­de Bad Blei­berg kauft die Stadt ein Schneeräumgerät.

Sinn­stif­tend und nach­hal­tig

„Die Geräte sind kos­ten­in­ten­siv. Weil wir gemeindeübergreifend sinn­stif­tend und nach­hal­tig inves­tie­ren, können wir uns dafür Landesförderungen abho­len“, betont Albel. Arnold­steins Bür­ger­meis­ter Rein­hold Anto­lit­sch fügt hin­zu: „Die­se Koope­ra­ti­on ist wirt­schaft­lich, vernünftig und zudem effi­zi­ent.“ Vom Stand­ort Arnold­stein bezieht Vil­lach übrigens einen Teil der umwelt­freund­li­chen Heiz­ener­gie aus der Abwärme der dor­ti­gen Restmüllverwertungsbetriebe. Bad Blei­bergs Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Hecher ergänzt: „Gera­de für uns klei­ne­re Land­ge­mein­den wird es finan­zi­ell immer schwie­ri­ger. Bad Blei­berg liegt im Hoch­tal und hat oft extre­me Win­ter zu bewältigen. In der Koope­ra­ti­on mit Vil­lach und dank der Förderung des Lan­des können wir uns ein hoch­wer­ti­ge­res, leistungsstärkeres Gerät leis­ten.“

Cam­ping­bad Ossia­cher See

Auch mit ande­ren Gemein­den funk­tio­niert die inter­kom­mu­na­le Koope­ra­ti­on. Mit der Markt­ge­mein­de Tref­fen teilt sich Vil­lach nicht nur den west­li­chen Teil des Ossia­cher Sees, son­dern auch das dor­ti­ge Cam­ping­bad. „In des­sen Moder­ni­sie­rung flie­ßen heu­er drei Mil­lio­nen Euro. Das ist ein Betrag, den wir uns als Gemein­de allein nie leis­ten könnten“, stellt Bürgermeister Klaus Glanz­nig klar. Das Cam­ping­bad steht zu 90 Pro­zent im Besitz der Stadt Vil­lach, befin­det sich jedoch auf Treff­ner Gemein­de­grund.

Inter­kom­mu­na­ler Abfall­wirt­schafts­ver­band

Wie am Schnürchen läuft auch die Koope­ra­ti­on mit dem Geschirr­mo­bil, das über den eben­falls inter­kom­mu­na­len Abfall­wirt­schafts­ver­band ange­kauft wur­de und das Bürger und Ver­ei­ne der Gemein­den mie­ten können. Seit vie­len Jah­ren unterstützt die Stadt Vil­lach auch die Markt­ge­mein­de Wei­ßen­stein, indem sie das Kin­der­haus Puch betreibt. Und das Vil­la­cher Was­ser­werk lie­fert Umland­ge­mein­den das kost­ba­re Nass, wenn es dort Pro­ble­me gibt.
In der seit vie­len Jah­ren gut funk­tio­nie­ren­den Stadt-Umland-Koope­ra­ti­on gelingt es mit Pro­jek­ten auch stets, EU-Gel­der anzu­zap­fen.

10.05.2022 18:59 - Update am: 11.05.2022 19:40
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Vil­lach holt mit Umland-Gemein­den För­de­run­gen ab Im Campingbad Ossiacher See in Annenheim: Treffens Bürgermeister Klaus Glanznig, Stadtrat Harald Sobe, Campingbad-Aufsichtsrätin Claudia Boyneburg-Spendier, Bürgermeister Günther Albel und Bad-Geschäftsführer Phillip Schuster (von links)

© Karin Wernig