Klagenfurt
Regenbogen-Parade durch die Innenstadt
Gestern Nachmittag setzten zahlreiche Teilnehmer an der Regenbogen-Parade ein Zeichen der Solidarität und gegen Diskriminierung.
© StadtKommunikation/Wajand
Anlässlich des „Pride Month“ zog gestern die Regenbogen-Parade, veranstaltet vom Verein „Queer Klagenfurt“, durch die Innenstadt. Unter dem Motto „United in Pride“ startete sie auf dem Neuen Platz mit Redebeiträgen von Vertretern der Stadt- und Landespolitik.
Akzeptanz und Toleranz
„Als Referentin für Agenden für LGBTIQ+ freue ich mich, dass wir als Landeshauptstadt mit der Regenbogen-Parade ein deutlich sichtbares Zeichen für Akzeptanz und Toleranz setzen konnten. Wir alle verdienen dieselbe Wertschätzung und Gleichbehandlung“, betonte Stadträtin Corinna Smrecnik. Vom Neuen Platz zog die „LGBTIQ+“-Gemeinschaft (die Abkürzung steht für „Lesbian“, „Gay“, „Bisexual“, „Transgender“, „Intersexual“ sowie „Queer“ und das Plus für alle weiteren Geschlechtsidentitäten) über den Theaterplatz Richtung Ring und schließlich in den Lendhafen.
Schutzweg und Sitzbänke
Nicht nur im „Pride Month“, in dem die Regenbogen-Fahne den ganzen Juni vor dem Rathaus weht, zeigt sich die Landeshauptstadt solidarisch. Die politische Arbeitsgemeinschaft in Klagenfurt (SPÖ, Team Kärnten und ÖVP) verankerte erstmals das aktive Engagement gegen Diskriminierung in ihrem Arbeitsprogramm. Gemeinsam mit der „LGBTIQ+“-Community werden regelmäßig sichtbare Zeichen gesetzt, wie beispielsweise der Regenbogen-Schutzweg auf dem Heuplatz oder die Regenbogen-Sitzbänke.


